Unbekannte Täter erlangen durch Anlagebetrug fast 180.000 Euro

Am gestrigen Mittwoch, 11. Februar 2026, meldete sich ein 63-Jähriger aus dem Greifswalder Umland bei der Polizei. Bereits im November letzten Jahres stieß der Mann im Internet auf ein vermeintlich lukratives Angebot für Geldanlage in Kryptowährung. Nach einer Beratung durch die Firma investierte der 63-Jährige bis zum Ende des Januars 2026 beinahe 180.000 Euro. Im Januar schloss der Mann dann einen vermeintlichen Vertrag ab, welcher die Auszahlung des angeblich erzielten Gewinnes in Höhe von fast 500.000 Euro sichern sollte. Da er dieses Geld jedoch nie bekam und auch keine Möglichkeit bestand eine Auszahlung anzuweisen, ging er schließlich von einem Betrug aus und wandte sich an die Polizei. Immer wieder werden Menschen im Internet auf unseriöse Geldanlagen aufmerksam und verlieren dabei oft ihre gesamten Ersparnisse. Dabei nutzen die meist aus dem Ausland agierenden Täterinnen und Täter Werbeanzeigen im Internet oder in sozialen Medien, Anrufe von Callcentern oder E-Mails für ihre Betrugsmasche. Für die Betrugsmasche werden eigens geschaffene, tatsächlich nicht existierende Anlageplattformen für Online-Investments eingerichtet und durch Bewertungen von vermeintlichen Anlegern der Eindruck erweckt, man könne mit der Anlage viel Geld verdienen. Zudem legen sich einige Betrüger seriös scheinende Webseiten an, um Vertrauen zu erwecken. Die Polizei rät in diesem Zusammenhang: - Prüfen Sie die vermeintlichen Anbieter kritisch und suchen Sie nach Rezensionen der Firma. Nicht jede Webseite die seriös erscheint, ist es auch. - Geben Sie keine sensiblen Daten preis. - Seien Sie kritisch, wenn Ihnen hohe Gewinne versprochen werden. - Gewähren Sie niemandem Zugriff auf Ihren PC mittels Fernwartungssoftware (z.B. AnyDesk, Team Viewer etc.). - Vorsicht vor Identitätsdiebstahl: Senden Sie keine Kopien Ihrer Ausweise. - Überweisen Sie kein Geld auf unbekannte ausländische Konten von Privatpersonen oder angeblichen Firmen. - Nehmen Sie Stornierungen Ihrer Bank ernst. Die Banken sind durch die Polizei für Betrugsmaschen sensibilisiert. - Wenden Sie sich im Zweifelsfall an die Polizei.Rückfragen bitte an: Für Medienvertreter: Kimberly Schätzchen Polizeipräsidium Neubrandenburg Pressestelle Telefon: 03971 251 3040 E-Mail: pressestelle-pi.anklam@polizei.mv-regierung.de Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende: Polizeipräsidium Neubrandenburg Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst Telefon: 0395 5582 2223 E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de