Drei Haftbefehle – Verurteilter Mann muss für über eineinhalb Jahre ins Gefängnis
Die Bundespolizei hat am Donnerstag einen Mann festgenommen, gegen den drei Haftbefehle wegen verschiedener Delikte vorlagen. Der 34-Jährige muss nun für längere Zeit in Haft, er hat insgesamt noch rund 19 Monate Freiheitsstrafe zu verbüßen.
Zivilfahnder der Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim hatten den Mann nach einer Zugstreife, im Rahmen der verstärkten Binnengrenzkontrollen zu den Niederlanden, gegen 12:30 Uhr im Bahnhof Rheine angetroffen und polizeilich kontrolliert. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass gegen den 34-jährigen Deutschen insgesamt drei Haftbefehle vorlagen.
Aus einer Verurteilung wegen mehrerer Diebstahlsdelikte sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und unbefugten Gebrauch eines Fahrzeugs musste er noch eine Restfreiheitsstrafe von 200 Tagen verbüßen. In einem anderen Fall war er wegen neben mehrerer Diebstähle sowie gefährlicher Körperverletzung und Nötigung verurteilt worden, wofür er noch eine Restfreiheitsstrafe von 304 Tagen absitzen muss. Aus einer weiteren Verurteilung wegen Diebstahls muss der 34-Jährige noch eine Geldstrafe in Höhe von 1.200 Euro bezahlen oder ersatzweise für 80 Tage ins Gefängnis.
Weil er unbekannten Aufenthalts war, wurde er von der Justiz per Haftbefehl gesucht. Die offene Geldstrafe konnte er nicht aufbringen, weshalb er jetzt für insgesamt 584 Tage ins Gefängnis muss. Er wurde von den Bundespolizisten verhaftet und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Darüber hinaus interessierten sich zwei weitere Staatsanwaltschaften für den derzeitigen Aufenthaltsort des Mannes. Sie hatten den 34-Jährigen zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben.
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