Die Weiberfastnacht im Kreis Gütersloh verläuft ruhig
Kreis Gütersloh (MK) - Die Feierlichkeiten zu Altweiber (12.02.) sind am Tag und auch in der Nacht aus polizeilicher Sicht ruhig verlaufen. Wie bereits angekündigt, wurden die Veranstaltungen in den Hochburgen Schloß Holte-Stukenbrock, Rietberg und Harsewinkel durch eine Vielzahl von Einsatzkräften begleitet, die dabei auch verstärkt Personenkontrollen durchgeführt hatten. Die Überprüfungen der Beamten fokussierten sich dabei auf das bestehende Waffenverbot bei öffentlichen Veranstaltungen. Zwei kontrollierte Besucher in Schloß Holte-Stukenbrock und Rietberg hielten sich nicht an das Verbot und trugen ein Messer mit sich. Zudem nahmen die Einsatzkräfte vier weiteren Personen in Rietberg sogenannte Anscheinswaffen ab. Gegen alle Personen wurden dementsprechende Verfahren eingeleitet und sämtliche Gegenstände sichergestellt. Auch in den kommenden Tagen werden diese Überprüfungen im Zuge der weiteren Karnevalsveranstaltungen intensiv fortgeführt und sind Teil des Maßnahmenkonzepts der Polizei NRW gegen Messergewalt. Weitere Informationen befinden sich auf der landesweiten Themenseite: https://polizei.nrw/messergewalt .
Im Vergleich zum Vorjahr waren in Schloß Holte-Stukenbrock am gestrigen Altweiber, mit schätzungsweise 3000 Menschen, weniger Besucher unterwegs. Die Polizei hatte insgesamt acht Ermittlungsverfahren eingeleitet. Darunter einfache Körperverletzungen, Diebstahls, einem Verstoß gegen das Waffengesetz mit der Sicherstellung eines Messers sowie Gefährdung des Straßenverkehrs wegen Trunkenheit. Die Einsatzkräfte sprachen zwölf Platzverweis aus und nahmen eine Person in Gewahrsam.
Auch in Rietberg schätzte die Polizei die Besucheranzahl rückgängig, auf etwa 5500. Die Beamten fertigten elf Strafanzeigen wegen Körperverletzungsdelikten, einem Verstoß gegen das Waffengesetz mit der Sicherstellung eines Messers und wegen Sachbeschädigungen. Darüber hinaus wurden in Rietberg vier Anscheinswaffen sichergestellt. Zur Verhinderung weiterer Straftaten sprachen die Kräfte elf Platzverweise aus und nahmen eine Person in Polizeigewahrsam.
Rückgängige Zahlen auch in Harsewinkel, mit etwa 400 aktiven Karnevalisten. Ein Mann leistete Widerstand, als ihm ein Platzverweis erteilt wurde und er versuchte die Einsatzkräfte zu schlagen. Er wurde anschließend in Gewahrsam genommen und ein Strafverfahren wurde gegen ihn eingeleitet. Insgesamt erhielten sieben Personen Platzverweise und zwei gingen in das Polizeigewahrsam.
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