Abschlussmeldung zum Einsatzgeschehen an Weiberfastnacht
Die Polizei zieht nach den Veranstaltungen anlässlich der Weiberfastnacht eine insgesamt positive Bilanz.
Weiberfastnachtsumzug in Welver
Beim traditionellen Weiberfastnachtsumzug in Welver sowie den anschließenden Feierlichkeiten, unter anderem im Buchenwaldsaal, waren nach polizeilichen Schätzungen rund 3.500 Besucherinnen und Besucher vor Ort.
Aus polizeilicher Sicht kam es im Verlauf der Veranstaltung zu folgenden Sachverhalten:
- Drei einfache Körperverletzungsdelikte
- Ein Hausfriedensbruch
- Eine Beleidigung zum Nachteil eines Polizeibeamten
- Gefährliche KörperverletzungDer Hausfriedensbruch ereignete sich im Zusammenhang mit dem Zutritt zum Buchenwaldsaal. Ein 56-jähriger Mann war durch den Sicherheitsdienst vom Zutritt ausgeschlossen worden. Trotz der verweigerten Einlassgewährung betrat er die Räumlichkeiten. Gegen ihn wurde eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs gefertigt. Im weiteren Verlauf verletzte der Mann einen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes leicht, sodass zusätzlich eine Anzeige wegen Körperverletzung erstattet wurde.
Darüber hinaus beleidigte ein 27-jähriger Mann einen eingesetzten Polizeibeamten. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er in Gewahrsam genommen.
Im Laufe der Nacht erschien eine 25-jährige Frau aus Bad Sassendorf auf der Polizeiwache und erstattete Anzeige wegen "Gefährlicher Körperverletzung". Die 25-jährige gab an, am Nachmittag einen "Filmriss" bekommen zu haben und für ca. drei Stunden keine Erinnerungen zu haben. Sie vermutet, dass man ihr an der Strecke vom Weiberfastnachtumzug K.O.-Tropfen verabreicht hat. Ein freiwillig durchgeführter Alkoholtest ergab einen niedrigen Promillewert. Ein durchgeführter Drogenvortest verlief negativ. Der Bad Sassendorferin wurde zum Zwecke der Beweissicherung eine Blutprobe entnommen. Die weiteren Ermittlungen dazu laufen.
Rathaussturm in Geseke
In Geseke fand der Rathaussturm mit anschließendem Besuch der örtlichen Gastronomiebetriebe statt. Die Feierlichkeiten verliefen aus polizeilicher Sicht friedlich und ohne besondere Vorkommnisse.
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