Verdacht des illegalen Glücksspiels: Polizei beschlagnahmt fast 30.000 Euro und leitet Verfahren ein – 2602062
In Hilden hat in der Nacht auf Samstag (14. Februar 2026) ein anonymer Tipp zu einer mutmaßlichen illegalen Glücksspielrunde einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Die Polizei beschlagnahmte insgesamt fast 30.000 Euro und leitete mehrere Verfahren gegen Verdächtige ein.
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen war Folgendes geschehen:
Gegen 3:50 Uhr erhielt die Polizei in Hilden einen anonymen Hinweis auf eine aktuell durchgeführte illegale Glücksspielrunde in den Räumlichkeiten eines Kulturvereins am Fritz-Gressard-Platz. Zudem wurde der Polizei mitgeteilt, dass es in den Räumlichkeiten zu einer Messerstecherei gekommen sei.
Daraufhin suchte die Polizei mit einer Vielzahl an Kräften die Örtlichkeit auf. Zwar konnten vor Ort weder Verletzte noch Hinweise auf eine Auseinandersetzung mit einem Messer festgestellt werden - allerdings stieß die Polizei in den Räumlichkeiten eines dort ansässigen Kulturvereins auf eine mutmaßliche "Zockerhöhle", aus der bei Eintreffen der Polizistinnen und Polizisten mehrere Personen fluchtartig aufsprangen und versuchten, sich der Kontrolle zu entziehen.
Den Beamtinnen und Beamten gelang es jedoch, vor Ort mehr als 20 Personen festzuhalten und ihre Personalien aufzunehmen: Bei ihnen handelte es sich um Männer und Frauen im Alter von 26 bis 61 Jahren. Sie waren überwiegend türkischer und kosovarischer sowie syrischer und deutscher Staatsangehörigkeit. Die Polizei stellte bei den Personen Bargeld in Höhe von insgesamt fast 30.000 Euro sicher.
Gegen die Personen wurden entsprechende Verfahren wegen des Verdachts der Teilnahme an illegalem Glücksspiel eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Tatverdächtigen vor Ort entlassen. Die Polizei fertigte zudem einen entsprechenden Bericht an die Stadt Hilden.
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