W Festnahme nach versuchtem Totschlag – Gemeinsame Presseerklärung von Staatsanwaltschaft und Polizei Wuppertal

Am späten Samstagabend (14.02.2026, gegen 23:05 Uhr), kam es in einem Bus des Schienenersatzverkehrs zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Im Vorfeld kam es nach bisherigen Ermittlungen im Bus zunächst zu einem verbalen Streit zwischen zwei Personengruppen. In der Folge soll ein 19-jähriger Deutscher mit einem Messer auf zwei Heranwachsende (19 und 20, deutsch-türkische Staatsangehörige) eingestochen haben. Als der Busfahrer auf dem Robert-Daum-Platz anhielt und die Türen des Busses öffnete, flüchtete der Tatverdächtige. Im Rahmen einer Fahndung trafen Einsatzkräfte in der Tannenbergstraße auf den Tatverdächtigen und nahmen ihn vorläufig fest. Das mutmaßliche Tatmittel fanden die Beamten in der Nähe des Tatorts auf. Die Geschädigten erlitten beide schwere Verletzungen und wurden vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Der 19-Jährige musste dort intensivmedizinisch behandelt werden. Da im Verlauf der Nacht bei dem Tatverdächtigen eine Eigengefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, ordnete ein Richter die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik an. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft soll der Wuppertaler morgen (17.02.2026) dem Haftrichter vorgeführt werden, welcher über die Anordnung zur Untersuchungshaft zu entscheiden hat.Rückfragen bitte an: Ab morgen, 17.02.2026: Staatsanwaltschaft Wuppertal Herr Staatsanwalt Patrick Scheffels Penders Tel.: 0202/5748-208