Flucht nach Polizeikontrolle endet mit Alleinunfall
(md) Bei einem Alleinunfall am Ludwigsfelder Ring in Paderborn am Montag, 18. Februar, verletzten sich zwei 19 Jahre alte Fahrzeuginsassen gegen 2.05 Uhr, als sie sich einer Polizeikontrolle entziehen wollten.
Die Polizei stellte während einer routinemäßigen Kontrolle gegen 2.00 Uhr auf dem Ludwigsfelder Ring fest, dass sich ein Toyota Auris mit massiv überhöhter Geschwindigkeit aus Richtung Berliner Ring näherte. Ein Polizist bedeutete dem Fahrer mittels Taschenlampensignal, dass er seine Geschwindigkeit reduzieren solle. Dies geschah nicht, statt dessen fuhr der Wagen mit geschätzten 120 -150 Stundenkilometern an der Kontrollstelle vorbei. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und fanden das Auto im Nahbereich verunfallt auf.
Etwas auf Höhe der Bahnunterführung hatte der Fahrer vermutlich aufgrund von Schneematsch die Kontrolle verloren. Er drehte sich nach links ein, rutschte über die Gegenspur in einen Metallzaun und eine Betonböschung. Dabei durchbrach er den Metallzaun und rutschte noch auf dem Gehweg ungefähr 30 Meter weiter, bevor der Wagen zum Liegen kam.
Der 19 Jahre alte Fahrer verletzte sich leicht, sein ebenfalls 19 Jahre alter Beifahrer trug schwere Verletzungen davon. Beide kamen in Paderborner Krankenhäuser, nachdem die eingesetzten Polizisten sich um die Erstversorgung gekümmert hatten. Der Fahrer stand unter Alkoholeinfluss und ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Die Einsatzkräfte stellten das Auto und das Handy des Fahrers sicher, die weiteren Ermittlungen dauen an.
Es entstand Sachschaden in Höhe von 20.000 Euro.
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