BPOL NRW: Rauchen im Bahnhof führt zum Auffinden eines Messers – Bundespolizei ermittelt
Am 18. Februar erkannten Bundespolizisten im Hauptbahnhof
Bochum einen Mann, der dort eine Zigarette rauchte. Als die
Beamten ihn ansprachen, wurde er verbal aggressiv. Im weiteren
Verlauf fanden die Einsatzkräfte ein Einhandmesser bei ihm.
Gegen 23:15 Uhr sahen die Uniformierten den 38-Jährigen
rauchend im Bochumer Hauptbahnhof stehen. Sie sprachen ihn
auf sein Fehlverhalten an, woraufhin er sofort aggressiv und
konfrontativ reagierte. Die Beamten fragten ihn, ob er gefährliche
oder verbotene Gegenstände bei sich führe. Darauf reagierte der
Deutsche erneut abweisend und aggressiv. Er verlangte die
Einschaltung der Bodycam, die bereits aufgrund des gezeigten
Verhaltens aufzeichnete.
Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten ein
Einhandmesser bei ihm und beschlagnahmten es.
Nachdem die Einsatzkräfte den Mann aus Nettersheim belehrt
hatten, forderte dieser die Namen der eingesetzten Beamten. Er
erhielt die entsprechenden Auskünfte, verweigerte jedoch ein
Protokoll der Beschlagnahme und wurde aus der Maßnahme
entlassen.
Einige Minuten später erschien er erneut auf der Wache und
verlangte nun doch ein Protokoll, welches ihm ausgehändigt
wurde.
Außerhalb der Wache fertigte er eigenständig Fotos von dieser
sowie den Dienstwagen an. Anschließend verließ er den
Bahnhofsbereich.
Der 38-Jährige muss sich nun wegen Verstoßes gegen das
Waffengesetz und das Bundesnichtraucherschutzgesetz
verantworten.
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