Bundespolizei deckt Täuschung mit zwei Reisepässen auf
Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Rostock überprüften am Samstag den 21.02.2026 den Fahrer eines Lastkraftwagens im Überseehafen. Der 49-jährige Serbe wies sich bei der Kontrolle mit seinem Reisepass aus.
Eine Abfrage ergab, dass die Bundespolizei gegen die Person vor einigen Wochen, ein Strafverfahren im Zusammenhang mit einer unerlaubten Einreise einleitete. Damals überschritt er die zulässige Aufenthaltsdauer um mehrere Tage. Bei der aktuellen Kontrolle legte der Mann einen im Januar 2026 neu ausgestellten serbischen Reisepass vor. Somit versuchte er über die tatsächliche Aufenthaltsdauer im aktuellen Bezugszeitraum zu täuschen. Die Einsatzkräfte addierten alle Aufenthaltszeiträume und stellten erneut einen Verstoß fest.
Die Bundespolizeiinspektion Rostock eröffnete ein weiteres Strafverfahren aufgrund der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts. Zudem setzten sie dem Mann eine Frist Deutschland zu verlassen. Dieser Aufforderung kam er bereits am 22.02.2026 nach.
Die Bundespolizei stellt immer wieder fest, dass Reisende versuchen, mit zwei Pässen ihre tatsächliche Aufenthaltsdauer zu verschleiern. Mit dem neuen Ein- und Ausreisesystem (Entry/Exit System - EES) der Europäischen Union lassen sich solche Manipulationsversuche künftig deutlich einfacher erkennen.
Weitere Informationen zum EES finden Sie hier.
https://bundespolizei.de/grenzkontrolle/entry-exit-system
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