BPOL NRW: Ein Wochenende – Drei unerlaubte Einreisen, konsequentes Einschreiten der Bundespolizei

Binnen eines Wochenendes deckte die Bundespolizei drei unerlaubte Einreisen auf - von Totalfälschung über Missbrauch einer Aufenthaltsgestattung bis hin zur richterlich angeordneten Abschiebung. Am vergangenen Wochenende stellte die Bundespolizei im Grenzraum zu Belgien und den Niederlanden gleich drei unerlaubte Einreisen fest. Auf der Bundesautobahn 4 kontrollierten Einsatzkräfte einen 22-jährigen türkischen Beifahrer. Im Rahmen der Überprüfung händigte der Mann eine deutsche Aufenthaltsgestattung aus. Er gab an, dass diese Gestattung seinem Bruder gehöre und er sie unberechtigt für die Einreise genutzt habe. Eigene aufenthaltslegitimierende Dokumente konnte er nicht vorlegen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er in die Niederlande zurückgewiesen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Missbrauchs von Ausweisdokumenten eingeleitet. Auf der Bundesautobahn 44 überprüften Einsatzkräfte einen 31-jährigen tunesischen Staatsangehörigen, der als Beifahrer aus Belgien eingereist war. Er legte eine total gefälschte belgische Identitätskarte vor. Eine fahndungsmäßige Überprüfung ergab, dass er von österreichischen Behörden zur Rückkehrentscheidung ausgeschrieben war. Aufgrund der begangenen Urkundenfälschung wurde ihm zusätzlich ein zweijähriges Reiseverbot auferlegt. Nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen wurde die Person nach Belgien zurückgewiesen. Am Samstagmorgen kontrollierten Einsatzkräfte im grenzüberschreitenden Zug S41 aus Belgien einen 29-jährigen türkischen Staatsbürger, der keine Ausweisdokumente mitführte. Eine Identitätsfeststellung mittels Fingerabdruck verlief positiv. Gegen den Betroffenen bestand bereits eine durch das Gericht angeordnete Abschiebung in die Türkei. Er wurde festgenommen, am Folgetag dem Haftrichter vorgeführt und die Haft wurde angeordnet. Die Person befindet sich derzeit in Haft und muss die Abschiebung in die Türkei abwarten. In allen drei Fällen leitete die Bundespolizei entsprechende Straf- und aufenthaltsrechtliche Maßnahmen ein. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Aachen PHM David Specks Telefon: +49 (0) 241 56 837 - 1007 E-Mail: presse.ac@polizei.bund.de Bahnhofplatz 3 52064 Aachen Weitere Informationen erhalten Sie unter oder unter oben genannter Kontaktadresse.