BPOLI LUD: Dreizehn Einreiseverweigerungen ausgesprochen – Bundespolizei stoppt unerlaubte Einreisen
Im Rahmen der Grenzkontrollen hat die Bundespolizei in den vergangenen zwei Tagen insgesamt dreizehn Einreiseverweigerungen an der deutsch-polnischen Grenze ausgesprochen.
Betroffen waren elf ukrainische Staatsangehörige, die die erforderlichen Einreisevoraussetzungen für die Bundesrepublik Deutschland nicht erfüllten.
Mexikaner auf dem Weg zur französischen Fremdenlegion gestoppt
Heute kurz nach Mitternacht kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei einen 24-jährigen mexikanischen Staatsangehörigen. Dabei stellte sich heraus, dass seine Einreise in den Schengen-Raum bereits im Jahr 2025 erfolgt war. Nach eigenen Angaben wollte er damals zur französischen Fremdenlegion reisen, konnte seinen Dienst jedoch aufgrund einer Verletzung bislang nicht antreten. Die zwischenzeitlich vergangene Zeit verbrachte er als Urlaub in Polen. Nun wollte er der Einladung der Fremdenlegion folgen und nach Frankreich weiterreisen.
Da er sich zuvor bereits unerlaubt in Polen aufgehalten hatte, erfüllte auch er die Voraussetzungen für eine rechtmäßige Einreise nach Deutschland nicht.
Türkischer Staatsangehöriger mit abgelaufenem Aufenthaltstitel
Kurz darauf in einem weiteren Fall kontrollierten die Beamten einen 56-jährigen türkischen Staatsangehörigen. Er konnte lediglich einen abgelaufenen deut-schen Aufenthaltstitel vorweisen. Da er weder über ein gültiges Visum noch über einen aktuellen Aufenthaltstitel eines anderen Schen-gen-Staates verfügte, bestand gegen ihn der Verdacht der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts.
Gegen alle betroffenen Personen leitete die Bundespolizei entsprechende Strafverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maß-nahmen werden sämtliche Personen nach Polen zurückgewiesen.
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