BPOLI MD: 20-Jähriger reist ohne Ticket, beleidigt, verletzt Bahnmitarbeiterin und widersetzt sich
Am Sonntag, den 22. Februar 2026 nutzte eine männliche Person um 06:00 Uhr eine S-Bahn auf der Strecke von Leipzig nach Halle (Saale) ohne ein für die Fahrt erforderliches Zugticket zu besitzen. Bei der sich anschließenden Kontrolle verlangte die Zugbegleiterin demnach nach einem Ausweisdokument, um dem 20-Jährigen eine sogenannte
Fahrpreisnacherhebung auszustellen. Jener händigte der Bahnmitarbeiterin einen deutschen Reisepass aus. In diesem Dokumenttyp ist keine postalische Erreichbarkeit vermerkt. Daraufhin bat die Kontrolleurin den Mann, seine Adresse zu nennen. Dieser reagierte gegenüber der Zugbegleiterin verbal aggressiv und beleidigend. Anschließend versuchte er der 39-Jährigen das Dokument zu entreißen und kratzte sie dabei an ihrer linken Hand. Die Geschädigte informierte daraufhin unverzüglich die Bundespolizei. Verständigte Beamte waren mit Einfahrt des Zuges an dessen Ankunftsgleis im Hauptbahnhof Halle (Saale) und nahmen sich dem Sachverhalt an. Auch den Beamten gegenüber verweigerte er die Angabe einer ladungsfähigen Anschrift. Es erfolgte seine Mitnahme in das nahegelegene Bundespolizeirevier. Auf dem Weg dorthin musste er durch die Beamten geführt werden. Hierbei entriss sich der Deutsche aus dem Festhaltegriff und versuchte sich der Mitnahme zu entziehen. Er musste gefesselt werden, dennoch sperrte er sich wiederholt gegen die Laufrichtung. In den Räumlichkeiten der Bundespolizei setzte er sein unkooperatives Verhalten fort. Ein Atemalkoholtest auf Freiwilligenbasis lehnte der Mann abermals ab. Er erhält Anzeigen wegen des Erschleichens von Leistungen, Beleidigung, Körperverletzung, Verweigerung der Angaben zur Person und wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.
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