BPOLI MD: Aggressiver 40-Jähriger mit Messer am Bahnhofsvorplatz Halle (Saale) gestoppt
Am späten Montagabend, den 23. Februar 2026, wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei um 23:00 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz Halle (Saale) auf eine männliche Person aufmerksam, die lautstark herumschrie und dabei unter anderem Drohungen äußerte. Ein Unbeteiligter wies dabei die Beamten auf ein durch den Mann mitgeführtes Messer hin. Die Streife bemerkte ein aufgeklapptes Messer in der Hand des Herumschreienden. Beim Erblicken der Einsatzkräfte steckte er dieses in seine Hosentasche. Die Bundespolizisten forderten den 40-Jährigen umgehend auf, die Hände sichtbar zu halten und das Messer herauszugeben. Dieser Aufforderung kam er nach. Bei der anschließenden Kontrolle wurde ein aufgeklapptes Einhandmesser fest- und sichergestellt. Es folgte die Mitnahme des Mannes in die Räumlichkeiten der Bundespolizei. Hierbei spuckte er einer Bundespolizistin ins Gesicht. Die Einsatzkräfte mussten daraufhin den Deutschen zu Boden bringen und fixieren. Bei seiner Durchsuchung wurden zudem ein Cuttermesser sowie eine Dose mit mutmaßlichen Betäubungsmitteln aufgefunden und beschlagnahmt. Diese wurden zuständigkeitshalber der Landespolizei in Halle (Saale) übergeben. Ein bei dem Beschuldigten durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,3 Promille. Während der polizeilichen Maßnahmen verhielt sich der Mann zunehmend aggressiv, beleidigte die eingesetzten Beamten mehrfach verbal und leistete Widerstand. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Bedrohung, Beleidigung, Körperverletzung, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz ein.
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