Callcenterbetrug – Täter erbeuten 30.000 Euro
Am Freitag (20.02.2026) erhielt eine 51-jährige Deutsche aus Wolframs-Eschenbach einen Anruf von einem vermeintlichen Bankmitarbeiter. Die Polizei warnt erneut vor dieser Masche.
Der Betrüger rief die 51-Jährige über das Festnetz an und gab sich als Mitarbeiter der Postbank aus. Angeblich sei ein Trojaner auf ihrem Konto festgestellt worden. Nun müsse ihr Konto daher verifiziert werden. Er drängte die Frau, ihren Verfügungsrahmen zu erhöhen und eine "Scheinüberweisung" in Höhe von 30.000 Euro zu einer litauischen Bank durchzuführen. Andernfalls würde ihr Konto für 30 Tage gesperrt werden. Letztlich handelte es sich jedoch um einen Betrüger und nicht um einen echten Bankmitarbeiter.
Die weiteren Ermittlungen werden vom Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei geführt.
Die Kriminalpolizei warnt und gibt folgende Ratschläge:
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen, sondern
legen Sie im besten Fall sofort auf.
- Geben Sie unter keinen Umständen Ihre Bankdaten heraus.
- Nutzen Sie die Möglichkeiten Ihrer Telefonanlage oder Ihres
Telefonanbieters, um unliebsame Anrufe zu sperren (z. B.
Verhinderung von Telefonaten aus dem Ausland).
- Wenn Ihre Telefonnummer nicht im Telefonbuch stehen soll, lassen
Sie Ihre Nummer dort löschen.
- Erlauben Sie keinem Dritten einen Fernzugriff auf Ihren PC.
- Sprechen Sie mit Menschen in Ihrem Bekanntenkreis / Ihrer
Nachbarschaft über dieses Phänomen.Erstellt durch: Kai Schmidt / bl
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