Schleswig-Holsteinische Landesforsten stärken Zusammenarbeit mit Feuerwehren im Segeberger Forst – Spezialausrüstung zur Waldbrandbekämpfung übergeben

3 weitere Medieninhalte Die Schleswig-Holsteinischen Landesforsten haben gestern im Segeberger Forst dem Kreisfeuerwehrverband Segeberg moderne Spezialausrüstung zur Waldbrandbekämpfung übergeben. »Mit der neuen Ausstattung stärken wir die technischen Möglichkeiten der örtlichen Feuerwehren im Katastrophenfall und verbessern die Vorsorge gegen Waldbrände in einem der größten Waldgebiete Schleswig-Holsteins«, sagt Dr. Chris Freise, Direktor der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten bei der Übergabe. Die Ausrüstung im Wert von rund 23.000 Euro umfasst unter anderem Waldbrandtragekörbe, Löschrucksäcke und Faltbehälter für 5000 Liter Löschwasserbereitstellung - perfekt für Einsätze in schwierigem Waldgelände. Die technische Wunschliste fußt auf dem »Waldbrandschutzkonzept Segeberger Forst« und wurde vom Kreisfeuerwehrverband Segeberg im Rahmen der Inkommunalisierung des ehemaligen Forstgutsbezirks Buchholz koordiniert. Das Waldbrandschutzkonzept regelt die Zusammenarbeit der örtlichen Feuerwehren zur Waldbrandbekämpfung. So kann gemeinsam die erforderliche geländetaugliche Ausrüstung beschafft und effizient eingesetzt werden, ohne teure Mehrfachbeschaffungen. »Ziel ist es, die Einsatzkräfte optimal auszurüsten, schnelle Reaktionszeiten zu gewährleisten und so Waldbrandschäden zu minimieren«, erklärt Jörg Nero, Kreiswehrführer des Kreisfeuerwehrverbandes Segeberg: »Die Spezialausrüstung erhöht unsere Schlagkraft - besonders in schwer zugänglichem Gelände. Entscheidend bleibt jedoch die enge Kooperation mit den Landesforsten mit Übungen und abgestimmten Abläufen für den Ernstfall. Und natürlich der persönliche Kontakt.« Regelmäßige Trainings und praxisnahe Übungen sorgen laut Nero dafür, dass die Feuerwehrkräfte die neue Technik optimal nutzen können. »Hierfür bedanke ich mich im Namen der beteiligten Feuerwehren sehr. Die neuen Ausrüstungsgegenstände werden dem vorbeugenden Brandschutz im Segeberger Forst sehr gut Rechnung tragen«, so Nero. Freise: »Der wichtigste Beitrag der Landesforsten zur Waldbrandvorsoge sind naturnah aufgebaute Wälder mit einem höheren Laubholzanteil und tragfähige multifunktionale Waldwege.« Waldbrände kommen bis jetzt im Norden nur relativ selten vor und sind, wenn, eher klein. Das könne sich im Zuge des Klimawandels aber ändern. Wichtig sei, dass die Brände so früh wie möglich bekämpft werden können, bevor sie sich zu Vollbränden von Waldvegetation entwickeln können. Leider sei die Hauptursache von Waldbränden menschliches Fehlverhalten wie wilde Lagerfeuer. Neben passender Einsatztechnik könne daher jeder Waldbesuchende mit gesundem Menschenstand und angepasstem Verhalten dazu beitragen, dass die Feuerwehren erst gar nicht in den Wald ausrücken müssen. Rückfragen bitte an: Kreisfeuerwehrverband Segeberg Pressesprecher Christoph Rüter E-Mail: c.rueter@kfv-segeberg.de Kreisfeuerwehrverband Segeberg - Pressestelle - Hamburger Strasse 117 23795 Bad Segeberg Telefon: 04551/95-68-39 E-Mail: presse@kfv-segeberg.de