Tatverdächtiger nach mutmaßlichem Messerangriff in Plön im Bahnhof Kiel festgestellt-. Bundespolizei sucht Zeugen

(Siehe hierzu auch Pressemitteilung der Polizeidirektion Lübeck vom 26.02.2026, 11:06 Uhr.) Zwei Männer sind am frühen Morgen des 26.02.2026 am Bahnhof Plön mit einem 39-jährigen Eutiner in Streit geraten. Einer der beiden Männer soll den 39-jährigen dann mit einem Messer angegriffen haben. Die Jacke des Geschädigten sei bei dem Angriff beschädigt worden. Die Männer seien danach in einen Zug Richtung Kiel gestiegen sein. Gegen 02.00 Uhr am 26.02.2026 erhielt die Bundespolizeiinspektion Kiel Kenntnis über einen mutmaßlichen Messerangriff am Bahnhof Plön. Demnach habe ein auf den Zug Richtung Eutin wartender Fahrgast die beiden Männer dabei beobachtet, wie sie unerlaubt die Gleise überschritten. Der 39-jährige Eutiner habe die beiden daraufhin zum Fehlverhalten angesprochen. Hierüber gerieten sie in Streit, in dessen Verlauf einer der Männer ein Messer zog und Richtung des Eutiners stach. Hierbei sei seine Jacke beschädigt worden. Die beiden Männer seien danach in den Zug Richtung Kiel gestiegen. Der Geschädigte meldete den Vorfall einem Zugbegleiter und fuhr dann mit dem Zug nach Eutin weiter. Dort nahm dann eine hinzugezogene Streife der Polizei Eutin den Sachverhalt auf. Im Rahmen der Sachverhaltsklärung wurde der Bundespolizeiinspektion Kiel eine Personenbeschreibung übermittelt. Beamte der Bundespolizei begaben sich zur Ankunft des relevanten Zuges aus Plön zum Bahnsteig im Bahnhof Kiel und konnten bei Ankunft auch eine Person feststellen, auf die die Beschreibung zutraf. Der Tatverdächtige wurde daraufhin zum Sachverhalt angesprochen. Der 34-jährige Rumäne gab an, lediglich die Gleise in Plön überschritten zu haben und eine verbale Auseinandersetzung gehabt zu haben. Von einem Messer wisse er nicht. Zu einer weiteren Personen wurden keine Angaben gemacht. Die Durchsuchung des Mannes und die Absuche des Zuges ergab keine Hinweise auf ein Messer oder einen messerähnlichen Gegenstand. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige gegen 04:00 Uhr entlassen. In diesem Zusammenhang sucht die Bundespolizei nun Zeugen. Wer den Sachverhalt auf dem Bahnhof Plön möglicherweise beobachtet hat oder sonstige Angaben zum Tatgeschehen oder weiteren Beteiligten machen kann, wird gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Kiel telefonisch unter 0431/98071-0 oder per Mail bpoli.kiel@polizei.bund.de zu melden. André Fischer - Pressestelle Bundespolizeiinspektion Kiel Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Kiel Pressestelle André Fischer Telefon: 0431/ 980 71 - 119 E-Mail: presse.kiel@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie auf Nord- und Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizei- und Verwaltungsbeamte sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und weiterer Rechtsvorschriften im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an den Grenzen, auf Bahnanlagen und auf See. Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und die Kräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen Kriminalitätsbekämpfung im Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und Trainingszentrum, verfügt die Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine maritime Einsatzkomponente. Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die Seegrenze (EU-Außengrenze), maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee mit modernen und leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .