Unbekannte Täter erlangen durch Anlagenbetrug in zwei Fällen über 45.000 Euro

Im Verlauf dieser Woche kam es in der Polizeiinspektion Stralsund zu zwei großen Betrugsfällen. Am Dienstag, dem 24. Februar 2026, meldet sich ein 66-Jähriger Deutscher aus der Umgebung von Ribnitz-Damgarten bei der Polizei. Der Mann ist im August letzten Jahres auf Werbung zur Geldanlage für Kryptowährung gestoßen und dann auf die entsprechende Webseite dazu gegangen. Er habe dann seine Überweisung von 250 Euro auf ein ausländisches Konto getätigt, um das Geld anzulegen. In den Folgemonaten hat der 66-Jährige weitere Überweisungen getätigt. Insgesamt hat der Mann 30.000 Euro überwiesen. Vor ein paar Tagen, wollte der Mann sich das Geld auszahlen lassen, als dies nicht ging und von ihm zusätzlich eine Zahlung, von etwa 60.000 Euro gefordert wurde, wandte er sich an die Polizei. Am gestrigen Donnerstag, dem 26. Februar 2026, meldete sich dann ein 73-Jähriger Deutscher aus der Umgebung von Stralsund bei der Polizei. Der Mann registrierte sich vor einigen Wochen auf einer Plattform, auf der er Investieren wollte. Nach ein paar Tagen, erhielt er einen Anruf, indem ihm der weitere Verlauf der Investition erklärt wurde. Zunächst investierte er 250 Euro, die sich mehr als verdoppelt haben sollen. In der letzten Woche erhielt der 73-Jährige erneut einen Anruf, mit dem Vorschlag er soll einen Kredit über 15.000 Euro aufnehmen und anschließend das Geld gewinnbringend anlegen. Also überwies er den Geldbetrag auf ein ausländisches Konto. Am nächsten Tag erhielt der Mann einen Anruf von seinem Kreditinstitut und wurde auf einen möglichen Betrug aufmerksam gemacht und wandte sich anschließend an die Polizei. In beiden Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen wegen des Verdachtes des Betruges aufgenommen. Immer wieder fallen Menschen im Internet auf unseriöse Geldanlagen rein und verlieren ihre Ersparnisse. Oft nutzen die Täter und Täterinnen, die wie auch im hiesigen Sachverhalt aus dem Ausland agieren, Werbeanzeigen in den Sozialen Medien, im Internet oder per E-Mail für ihre Betrugsmasche. Es wird meist der Anschein erweckt auf selbst durch die Täter oder Täterinnen erstellten Anlageplattformen, viel Geld verdienen zu können. Zusätzlich werden meist seriös wirkende Webseiten erstellt um vertrauen zu generieren. Die Polizei rät: - Prüfen Sie die vermeintlichen Anbieter kritisch und suchen sie nach Rezensionen - Geben sie keine sensiblen Daten Preis - Hinterfragen Sie, wenn hohe Gewinne versprochen werden - Gewähren Sie niemanden Zugriff auf Ihren PC mittels Fernwartungssoftware (Z.B. AnyDesk, Team Viewer etc.) - Überweisen Sie kein Geld an unbekannte ausländische Konten von Privatpersonen oder FirmenWenden Sie sich im Zweifelsfall an die Polizei! Rückfragen bitte an: Für Medienvertreter: Jule Rahn Polizeipräsidium Neubrandenburg Pressestelle Telefon: 03831/245-204 E-Mail: pressestelle-pi.stralsund@polizei.mv-regierung.de Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende: Polizeipräsidium Neubrandenburg Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst Telefon: 0395 5582 2223 E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de