Gemeinsame Pressemitteilung der Polizeiinspektion Rostock und der Bundespolizeiinspektion Rostock anlässlich der Spielbegegnung des F.C. Hansa Rostock und Rot-Weiss Essen

Am heutigen Samstag, dem 28. Februar 2026, fand das Fußball-Drittliga-Spiel zwischen dem F.C. Hansa Rostock und Rot-Weiss Essen im Rostocker Ostseestadion statt. Rund 21.000 Zuschauer verfolgten die Begegnung. Die Polizei hatte das Spiel im Vorfeld als Risikospiel eingestuft. Während der bahnseitigen Anreise der Gästefans aus Essen kam es beim Umstieg am Bahnhof Bad Kleinen zu Störaktionen aus der Fanszene. Einsatzkräfte der Bundespolizei identifizierten eine Gruppe von zehn Personen und unterzogen sie polizeilichen Maßnahmen. Dabei stellten die Beamten fest, dass gegen einen 39-jährigen deutschen Staatsangehörigen ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dortmund vorlag. Die Beamten vollstreckten diesen. Bei den kontrollierten Personen fanden die Beamten zudem Pyrotechnik sowie Schutzbewaffnung. Sie schlossen die Gruppe von der Weiterreise nach Rostock aus und begleiteten sie anschließend in Richtung Lübeck. Die weitere Anreise der insgesamt rund 1.000 Gästefans sowie der eingerichtete Shuttleverkehr vom Hauptbahnhof Rostock zum Ostseestadion verliefen ohne nennenswerte Vorkommnisse. In der Maßmannstraße stellten Kräfte der Landespolizei im Vorfeld der Begegnung einen 21-jährigen Deutschen fest, der zuvor Pyrotechnik gezündet hatte. Die Beamten leiteten gegen ihn ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ein. Während der Spielbegegnung im Ostseestadion registrierten die Einsatzkräfte keine polizeilich relevanten Störungen. Im Anschluss an die Partie warf eine bislang unbekannte Person in der Braunschweiger Straße Pyrotechnik. Durch die Explosion wurde die Scheibe eines vorbeifahrenden Fahrzeugs beschädigt. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung sowie wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ein. Am Hauptbahnhof Rostock leisteten drei Heimfans im Zuge ihrer Abreise Widerstand gegen eingesetzte Kräfte der Bundespolizei und beleidigten diese. Die Beamten leiteten entsprechende Strafverfahren ein. Die Fertigung dieser Pressemitteilung erfolgt auf Basis der um 20:30 Uhr vorliegenden Erkenntnisse. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Rostock Kopernikusstr. 1d 18057 Rostock Silvana Bone-Winkel Telefon: 0381 / 2083 - 1006 E-Mail: presse.hro@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie auf Nord- und Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizei- und Verwaltungsbeamte sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und weiterer Rechtsvorschriften im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an den Grenzen, auf Bahnanlagen und auf See. Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und die Kräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen Kriminalitätsbekämpfung im Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und Trainingszentrum, verfügt die Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine maritime Einsatzkomponente. Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die Seegrenze (EU-Außengrenze), maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee mit modernen und leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .