Hamburg Hauptbahnhof: „Verhaltensauffälliger“ Mann per Haftbefehl gesucht – Festnahme und Haftzuführung durch Bundespolizei
Am 01.03.2026 gegen 14:44 Uhr meldeten Bahnreisende der Bundespolizei einen "verhaltensauffälligen" Mann, der im Hamburger Hauptbahnhof auf dem Südsteg laute Hundegeräusche in Form von "Bellen" machen würde.
Eine Präsenzstreife der Bundespolizei kontrollierte anschließend den 49-jährigen litauischen Staatsangehörigen auf dem Südsteg des Hamburger Hauptbahnhofs. Noch bei der Ansprache durch die Bundespolizisten "bellte" er lautstark.
Eine Überprüfung seiner Personalien ergab, dass er aufgrund eines Haftbefehls des Amtsgerichts Hamburg zur Festnahme ausgeschrieben war.
Er steht demnach im dringenden Verdacht, am 20.12.2025 sowie am 10.01.2026 in der Hamburger Innenstadt zwei gewerbsmäßige Diebstähle begangen zu haben.
Aufgrund von Fluchtgefahr erließ eine Richterin auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hamburg einen Haftbefehl gegen den Mann, der bereits zweimal wegen Diebstahls zu Geldstrafen verurteilt worden und einschlägig vorbestraft ist.
Der Gesuchte wurde dem Bundespolizeirevier am Hamburger Hauptbahnhof zugeführt. Ein angeforderter Amtsarzt bestätigte die Gewahrsamsfähigkeit. Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen wurde er in die Untersuchungshaftanstalt eingeliefert.
WL
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