Kiel-Hbf.: Mann attackiert Bahnmitarbeiter und Bundespolizisten
Am Freitagmorgen versuchten Mitarbeiter der Bahnsicherheit einen schlafenden Mann im Bahnhof Kiel zu wecken. Dabei schlug er einen der Männer. Auf der Fahrt ins Polizeigewahrsam versuchte er einem Bundespolizisten mit Sicherheitsschuhen ins Gesicht zu treten.
Am 27.02.2026 gegen 10:45 Uhr erhielt die Bundespolizeiinspektion Kenntnis über eine mutmaßliche Körperverletzung zum Nachteil eines Mitarbeiters der Deutschen Bahn im Bahnhof Kiel.
Eine Streife der Bundespolizei eilte daraufhin zum betroffenen Bahnsteig im Bahnhof. Mitarbeiter der Bahn haben demnach versucht einen auf dem Bahnsteig schlafenden Mann zu wecken. Der 33-jährige Pole sei daraufhin aggressiv geworden und habe einen der Mitarbeiter gegen das Kinn geschlagen. Der Pole verhielt sich während der polizeilichen Maßnahmen weiterhin unkooperativ und aggressiv. Während der Kontrolle versuchte er nochmals auf den DB-Mitarbeiter einzuwirken und schlug gegen seinen Brustkorb. Der 33-jährige wurde daraufhin durch die Streife zu Boden gebracht, gefesselt und zur Bundespolizeiwache im Kieler Bahnhof verbracht. Es folgten die Feststellung der Gewahrsamstauglichkeit sowie Entnahme einer Blutprobe durch einen Polizeiarzt. Im Rahmen der Durchsuchung konnten bei dem Beschuldigten zudem noch drei Messer gefunden werden, die allesamt sichergestellt wurden.
Im Anschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der polnische Staatsangehörige dann zum Polizeigewahrsam Kiel verbracht. Auf der Fahrt dorthin versuchte er einem Bundespolizisten mit seinen mit Stahlkappen ausgestatteten Arbeitsschuhen ins Gesicht zu treten. Die Beamten konnten den Angriff noch rechtzeitig abwehren, den Beschuldigten fixieren und ihn danach an das Polizeigewahrsam übergeben.
Dort verbrachte er dann seine Ausnüchterung und wurde am späten Abend wieder entlassen.
Der Beschuldigte muss sich nun wegen Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung und tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte verantworten.
André Fischer - Pressestelle Bundespolizeiinspektion Kiel
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