BPOLI PW – GdpD POM: Mutmaßlicher Bahnsurfer verursacht Zugausfälle und Verspätungen
Gestern Abend, gegen 19:45 Uhr, meldete ein Bahnmitarbeiter, der sich privat am Haltepunkt Greifswald/Süd befand, dass sich eine Person hinten auf der Lok auf einem Trittbrett des Regionalexpresses 3317 befindet.
Die Notfall Leistelle der DB AG in Berlin wurde umgehend informiert.
Auf Anordnung der Bundespolizei in Pasewalk stoppte die Notfall Leitstelle den Zug am Bahnhof Züssow, die Gleise zwischen Züssow und Greifswald wurden ab 19:57 Uhr gesperrt.
Zeitgleich verlegte eine Bundespolizeistreife mit Sonder- und Wegerechten von Greifswald nach Züssow. Die Nachsuche am Bahnhof Züssow verlief ergebnislos.
Ein Beamter der Streife fuhr anschließend im Führerstand des Regionalexpress 3314 von Züssow nach Greifswald mit, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die Person bereits während der Fahrt vom Trittbrett gefallen ist. Der Zug fuhr langsam und auf Sicht. Es konnten keine Feststellungen getroffen werden.
Um 22:02 Uhr wurde die Strecke durch die Notfall Leitstelle Berlin wieder frei gegeben.
Von der Sperrung waren 10 Züge betroffen. Es kam zu einem Teilausfall und insgesamt 466 Minuten Verspätung.
Die Bundespolizei bittet Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zum Vorgang machen können, sich unter der Telefonnummer 03973/ 2047- 0 zu melden.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeiinspektion Pasewalk mit Gemeinsamer deutsch-polnischer
Dienststelle Pomellen
Igor Weber
Telefon: 03 83 54 - 34 97 4 - 100
Mobil: 0172-511 0961
E-Mail: presse.pasewalk@polizei.bund.de
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