BPOL NRW: Drei Jugendliche greifen Zugbegleiter massiv an – Bundespolizei schreitet ein und ermittelt

Am 3. März attackierten zwei junge Männer und eine junge Frau einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn bei einer Fahrkartenkontrolle in der S2 bei der Ausfahrt aus dem Gelsenkirchener Hauptbahnhof. Die alarmierten Bundespolizisten stellten die Angreifer und klärten den Sachverhalt auf. Gegen 17 Uhr erhielten die Einsatzkräfte am Hauptbahnhof Gelsenkirchen die Meldung über eine körperliche Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten in der S2, die gerade abgefahren sei. Die Uniformierten begaben sich umgehend zum nächsten Haltepunkt Gelsenkirchen Rotthausen. Dort trafen sie auf den geschädigten Zugbegleiter sowie zwei männliche und eine weibliche Jugendliche. Die 16- und 17-jährigen Deutschen sowie die 15-jährige Nigerianerin verhielten sich von Beginn an hochgradig aggressiv und wurden durch die Einsatzkräfte gefesselt. Eine Sachverhaltsaufklärung vor Ort ergab, dass der 61-jährige Deutsche die drei Minderjährigen im Rahmen einer Fahrausweiskontrolle ansprach. Die beiden Dortmunder und die Bochumerin beleidigten und bedrohten den DB-Mitarbeiter umgehend und griffen diesen anschließend unvermittelt an. Erst durch Faustschläge in das Gesicht und anschließend, als der Mann zu Boden fiel, auch mit Tritten gegen den Kopf und Oberkörper. Auf den Vorfall wurden weitere Personen aufmerksam, die die Einsatzkräfte alarmierten und umgehend eingriffen. Jedoch griffen der 17-Jährige und die 15-Jährige auch diese mit Schlägen an. Nach der Fixierung durch die Bundespolizisten verbrachten sie die Angreifer zur Bundespolizeiwache am Gelsenkirchener Hauptbahnhof. Sie belehrten die Jugendlichen, die sich nicht äußerten, stellten die Identitäten und Wohnsitze fest, fertigten Lichtbilder an und sicherten Fingerabdrücke. Nach Kontaktaufnahme mit den Erziehungsberechtigten verließen alle drei die Dienststelle. Der Zugbegleiter sowie die weiteren Geschädigten wurden vor Ort durch eine Rettungswagenbesatzung behandelt. Angaben zu Verletzungen sind nicht bekannt. Die Bundespolizisten ließen die Videoaufzeichnungen sichern und leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen die drei Jugendlichen ein. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Dortmund Pressestelle Luca Wilmes Telefon: +49 (0) 231/ 56 22 47 - 1011 Mobil: +49 (0) 171/ 30 55 131 E-Mail: presse.do@polizei.bund.de Untere Brinkstraße 81-89 44141 Dortmund Weitere Informationen erhalten Sie unter oder unter oben genannter Kontaktadresse.