BPOL NRW: Mann setzt Pfefferspray bei Auseinandersetzung ein – Bundespolizei ermittelt und beschlagnahmt mehrere gefährliche Gegenstände
Am 3. März kontrollierten Bundespolizisten am Dortmunder Hauptbahnhof einen deutschen Staatsangehörigen nach einer körperlichen Auseinandersetzung unter Einsatz eines Pfeffersprays. Neben diesem hatte der Mann noch einige weitere gefährliche Gegenstände bei sich.
Gegen 17 Uhr überprüften die Beamten den 41-Jährigen. Zuvor hatte er einen 23-jährigen Iraker geschubst und diesen anschließend mit einem Pfefferspray besprüht und beleidigt, nachdem der 23-Jährige eine Frau belästigt und verfolgt haben soll. Eine medizinische Behandlung war nicht erforderlich.
Die Beamten stellten den Deutschen und belehrten ihn. Er machte von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Bei einer anschließenden Durchsuchung fanden die Uniformierten neben dem Pfefferspray eine Axt, einen Baseballschläger, Quarzhandschuhe und zwei Messer und beschlagnahmten die Gegenstände.
Darauf angesprochen gab er lediglich an, dass er die Gegenstände zur Selbstverteidigung mitführe.
Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von ca. 1,7 Promille.
Nach Abschluss der Maßnahmen durfte der Offenbacher die Dienststelle verlassen.
Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung ein.
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