45-Jährige um Geld gebracht – Polizei warnt vor Anlagenbetrug
Bislang unbekannte Betrüger haben eine 45-jährige Frau aus Münster zwischen Mittwoch (18.02.) und Donnerstag (27.02.) mit einer Anlagenbetrugsmasche um Geld gebracht.
Nach Angaben der Münsteranerin stieß sie in Sozialen Medien auf die Werbung für eine Onlineplattform, die Geldgewinne für Anleger versprach. Sie gab auf dieser ihre Kontaktdaten an. Daraufhin kontaktierten sie mehrere Anrufer, die sie zu vermeintlichen "Investitionen" in Kryptowährungen ermutigten. Die 45-Jährige folgte den Anweisungen und überwies höhere Geldsummen.
Als die Münsteranerin sich Geld auszahlen lassen wollte, forderten sie die Unbekannten erneut auf, eine weitere Summe zu überweisen, bevor die Auszahlung erfolgen sollte. Daraufhin wurde sie misstrauisch und kontaktierte die Polizei.
Die Polizei gibt Hinweise, wie Sie sich vor solchen Betrugsdelikten schützen können:
Prüfen Sie Anbieter von Kryptowährungen immer sorgfältig, beispielsweise durch eine Internetrecherche oder das Überprüfen von Bewertungen - doch bedenken Sie: Das ist keine Garantie für Seriosität.
Verlässliche Informationen finden Sie auf der offiziellen Seite der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin): https://www.bafin.de. Dort können Sie Anbieter in der Unternehmensdatenbank der BaFin abfragen. Sollte das Unternehmen nicht vorhanden sein, kann dies ein Hinweis auf Betrug sein.
Allerdings sind bei der BaFin nicht alle seriösen Börsen gelistet.
Wenn Sie telefonisch zum Kauf von Kryptowährungen gedrängt oder aufgefordert werden, ist besondere Vorsicht geboten. Hierbei handelt es sich in den allermeisten Fällen um einen Betrugsversuch.
Auch bei Überweisungen auf Konten im Ausland ist erhöhte Vorsicht geboten. Bedenken Sie aber: Auch eine Überweisung auf ein deutsches Bankkonto bietet keinen Schutz vor Betrug, denn Betrüger nutzen solche Konten oft gezielt, um Vertrauen zu erwecken.
Kontakt für Medienvertreter:
Polizei Münster
Telefon: 0251/ 275- 1010
E-Mail: pressestelle.muenster@polizei.nrw.de