Bundespolizei stellt am Wochenende mehrere Waffen sicher

Von Freitagnachmittag bis Sonntagmorgen (06.-08.03.2026) stellten Bundespolizisten auf Bahnhöfen und im Straßenverkehr in den Landkreisen Vorpommern-Rügen und Mecklenburgische Seenplatte insgesamt acht Verstöße gegen das Waffengesetz fest. Am 06. März 2026 führte die Waffenbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen gemeinsam mit der Bundespolizeiinspektion Stralsund auf dem Stralsunder Hauptbahnhof einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität auf dem Gebiet der Bahnanlagen durch. Kräfte der Polizeiinspektion Stralsund sowie des Sicherheitsdienstes der Deutschen Bahn unterstützten den Einsatz. Bei den Kontrollen in der Zeit von 16:00 bis 20:00 Uhr wurden insgesamt drei Messer bei drei Personen sichergestellt. Bei den Messern handelt es sich um ein Springmesser und zwei Taschenmesser. Die Betroffenen sind zwei deutsche Staatsangehörige (17 und 62 Jahre) sowie ein Tunesier im Alter von 37 Jahren. Am Samstagabend (07.03.2026) fanden die Beamten auf dem Bahnhof Neustrelitz bei einem 20-Jährigen ein Einhandmesser sowie bei einem 39-Jährigen eine geladene Schreckschusspistole. Beide Männer sind deutsche Staatsangehörige. Ferner stellte die Bundespolizei bei stichpunktartigen Kontrollen im Straßenverkehr auf der Bundesstraße 105 bei Ribnitz-Damgarten im PKW eines 51-jährigen Deutschen ein Einhandmesser sowie ein Schlagstock fest. Im weiteren Verlauf der Nacht endeckten sie am gleichen Kontrollort ein bei einem Ukrainer (22 Jahre) ein Einhandmesser. Alle aufgeführten Gegenstände wurden sichergestellt. Die Personen werden sich für die begangenen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten nach dem Waffengesetz verantworten müssen. In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei daraufhin, dass im Fernreiseverkehr das Mitführen von Messern jeglicher Art verboten ist. Somit werden auch zukünftig gezielte Kontrollen auf unterschiedlichen Bahnhöfen mit Fernreiseverkehr stattfinden. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Stralsund Pressesprecher Hartmut Fritsche Telefon: 03831 28432 - 105 Fax: 030 204561 2222 E-Mail: presse.stralsund@polizei.bund.de X: @bpol_kueste Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie auf Nord- und Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizei- und Verwaltungsbeamte sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und weiterer Rechtsvorschriften im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an den Grenzen, auf Bahnanlagen und auf See. Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und die Kräfte der Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen Kriminalitätsbekämpfung im Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und Trainingszentrum, verfügt die Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine maritime Einsatzkomponente. Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die Seegrenze (EU-Außengrenze), maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee und mit modernen und leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .