BPOLI MD: Verbale Auseinandersetzung führt zu Strafanzeigen und Rettungswageneinsatz

Am Sonntag, den 8. März 2026 kam es um 17:50 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung auf dem Kölner Platz am Hauptbahnhof Magdeburg. Ein 39-Jähriger sprach eine dreiköpfige Personengruppe unaufgefordert an, als die Männer an ihm vorbeigingen und provozierte diese. Die Gruppe drehte sich daraufhin um. Es entwickelte sich ein Streitgespräch. Der 39-Jährige drohte einem Gruppenmitglied mit einem empfindlichen Übel und trat dem 19-Jährigen mit dem Fuß in dessen Genitalbereich. Der Angegriffene schlug dem Älteren daraufhin ins Gesicht, zog ihn auf den Boden und trat mit dem beschuhten Fuß in sein Gesicht. Sein 17-jähriger Begleiter hielt einen Zeugen zurück, welcher dem 39-Jährigen helfen wollte. Der Dritte aus jener Gruppe, ein 18-Jähriger, griff bei dem Handeln seines 19-jährigen Freundes auch nicht ein und unterließ die Hilfeleistung gegenüber dem am Boden Liegenden. Anschließend entfernte sich die Gruppe zum Bahnsteig 1 am Hauptbahnhof Magdeburg, stieg in eine abfahrbereite Bahn und fuhr mit dieser in Richtung Burg. Die Bundespolizeiinspektion Magdeburg kontaktierte das Polizeirevier Burg. Verständigte Kräfte der Landespolizei begaben sich unverzüglich in Richtung des Bahnhofes Burg, konnten die Tatverdächtigen in dem genutzten Zug feststellen und übergaben sie den eintreffenden Bundespolizisten. Die 17- und 19-jährigen Deutschen erhielten Strafanzeigen wegen einfacher und gefährlicher Körperverletzung. Der 18-Jährige, selbiger Nationalität, erwartet ein Verfahren wegen unterlassener Hilfeleistung. Der 39-Jährige war bei Eintreffen der Bundespolizisten nicht ansprechbar. Ein verständigter Rettungswagen sowie Notarzt war kurze Zeit später am Ereignisort. Im Zuge der medizinischen Versorgung verhielt sich der Verletzte gegenüber den Helfenden ausfällig und versuchte sich der medizinischen Behandlung zu entziehen. Ein Atemalkoholtest brachte bei ihm einen Wert von 2,03 Promille. Er wurde in ein naheliegendes Krankenhaus gebracht. Nach Beendigung der erforderlichen Untersuchungen und Ausschließung von inneren sowie lebensgefährlichen Verletzungen verließ der Mann die medizinische Einrichtung. Der Deutsche erhielt eine Strafanzeige unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Magdeburg Telefon: +49 (0) 391-56549-505 E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de X: @bpol_pir