Bundespolizeidirektion München: Mit Schrecken und Schmerzen davongekommen / Unfall am Bahnübergang verläuft glimpflich

Mit dem Schrecken und starken Schmerzen im Ellenbogen ist eine Frau am Sonntag (8. März) davongekommen, die den Bahnübergang in Umrathshausen (Gemeinde Frasdorf) überquerte, obwohl dieser gerade von einem Regionalzug befahren wurde. Der Triebfahrzeugführer leitete eine Notbremsung ein. Ersten Erkenntnissen zufolge versuchte die Frau vergeblich, den am Haltepunkt Umrathshausen bereits abgefahrenen Zug noch zu erreichen. Deshalb rannte sie wohl in der Hoffnung, noch irgendwie zusteigen zu können, über den angrenzenden Bahnübergang, der lediglich mit einem Andreaskreuz gesichert ist. Der Zug hatte auf Höhe des Bahnübergangs bereits eine Geschwindigkeit von 20 bis 30 Kilometern pro Stunde und erfasste die Frau am Ellenbogen. Nachdem der Triebfahrzeugführer den sofortigen Halt des Zuges herbeigeführt hatte, kümmerte er sich um die Verletzte, die sich den Ellenbogen hielt. Trotz des abrupten Bremsvorgangs wurde niemand im Zug verletzt. Sicherheitshalber wurde die 26-Jährige mit einem verständigten Rettungswagen ins Krankenhaus nach Prien gebracht, konnte dieses aber nach ärztlicher Untersuchung wieder verlassen. Sie muss mit einem Strafverfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr rechnen. Rückfragen bitte an: Dr. Rainer Scharf Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim Telefon: 08031 8026-2200 Fax: 08031 8026-2099 E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Internet: | X: bpol_by Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter sowie unter .