Bundespolizeidirektion München: Mit Schrecken und Schmerzen davongekommen / Unfall am Bahnübergang verläuft glimpflich
Mit dem Schrecken und starken Schmerzen im Ellenbogen ist eine Frau am Sonntag (8. März) davongekommen, die den Bahnübergang in Umrathshausen (Gemeinde Frasdorf) überquerte, obwohl dieser gerade von einem Regionalzug befahren wurde. Der Triebfahrzeugführer leitete eine Notbremsung ein.
Ersten Erkenntnissen zufolge versuchte die Frau vergeblich, den am Haltepunkt Umrathshausen bereits abgefahrenen Zug noch zu erreichen. Deshalb rannte sie wohl in der Hoffnung, noch irgendwie zusteigen zu können, über den angrenzenden Bahnübergang, der lediglich mit einem Andreaskreuz gesichert ist. Der Zug hatte auf Höhe des Bahnübergangs bereits eine Geschwindigkeit von 20 bis 30 Kilometern pro Stunde und erfasste die Frau am Ellenbogen. Nachdem der Triebfahrzeugführer den sofortigen Halt des Zuges herbeigeführt hatte, kümmerte er sich um die Verletzte, die sich den Ellenbogen hielt. Trotz des abrupten Bremsvorgangs wurde niemand im Zug verletzt. Sicherheitshalber wurde die 26-Jährige mit einem verständigten Rettungswagen ins Krankenhaus nach Prien gebracht, konnte dieses aber nach ärztlicher Untersuchung wieder verlassen. Sie muss mit einem Strafverfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr rechnen.
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