Lübeck/St. Gertrud Brand in einem Mehrfamilienhaus
Bewohner einer Dachgeschosswohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Rudolf-Groth-Straße in Lübeck wären in der Nacht (09.02.2026) von einem Knallgeräusch geweckt worden und hätten dann einen Brandgeruch wahrgenommen. Die hinzugerufene Feuerwehr entdeckte einen Brand in dem über der Wohnung befindlichen Spitzboden und konnten den im Laufe der Nacht löschen. Personen wurden nicht verletzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Eine 22-jährige Frau und ihr 24-jähriger Partner wären gegen 01.30 Uhr in der Nacht von einem Knall geweckt worden. Sie hätten festgestellt, dass die Decke warm gewesen wäre und hätten ein knisterndes Geräusch über ihrer Wohnung im Dachgeschoss gehört.
Beim Eintreffen der Feuerwehr und der Polizei hatte sich bereits Rauch in dem Bereich des Dachbodens verbreitet. Alle Bewohner wurden für die Dauer des Einsatzes in einen bereitgestellten Bus der Stadtwerke untergebracht.
Laut der Feuerwehr hatte sich das Feuer in der Zwischendecke des Dachgeschosses und Spitzbodens ausgebreitet. Bis 04.30 Uhr war das Feuer gelöscht und das Gebäude durchlüftet worden. Alle Bewohner bis auf das Paar aus dem Dachgeschoss konnten in ihre Wohnung zurückkehren. Die Frau und der Mann kamen zunächst in einem Hotel unter. Die betroffene Wohnung ist für die Klärung zur Brandursache beschlagnahmt.
Das Kommissariat 11 hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Nach ersten Erkenntnissen dürfte ein technischer Defekt den Brand ausgelöst haben. Die Schadenshöhe steht aktuell noch nicht fest.
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