Nach Bedrohung im Bahnhof Harburg – Tatverdächtiger wurde bereits per Haftbefehl gesucht-

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg soll es am 10.03.2026 gegen 7 Uhr im Bahnhof Harburg zu einer Bedrohung zum Nachteil von drei Mitarbeitern der Deutschen Bahn gekommen sein. Die Männer (21, 38 und 45 Jahre alt) sollen sich in ihrer Dienstuniform im Bahnhof Harburg aufgehalten haben, um dort einen Zug zu übernehmen. Auf der Rolltreppe von der Zwischenebene zum Gleis 3 soll sich ein 60-jähriger deutscher Staatsangehöriger zunächst verbal aggressiv geäußert und im weiteren Verlauf mit der Anwendung von Gewalt gedroht haben. Einer der Mitarbeiter informierte daraufhin die Bundespolizei in Harburg. Diese konnte den Tatverdächtigen unmittelbar darauf am Tatort vorläufig festnehmen. Die Beamten stellten die Identität des Mannes vor Ort fest. Die fahndungsmäßige Überprüfung seiner Personalien ergab eine Ausschreibung zur Festnahme. Er wurde seit Mitte Februar 2026 mit einem Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hamburg gesucht, da seine Strafaussetzung zur Bewährung (Diebstahl mit Waffen) widerrufen wurde. Der 60-Jährige hat nun eine Restfreiheitsstrafe von 192 Tagen zu verbüßen. Er wurde dem Bundespolizeirevier Hamburg-Harburg zugeführt. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,03 Promille. Ein angeforderter Arzt stellte die Gewahrsamsfähigkeit des Mannes fest. Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen wurde der Gesuchte in eine Haftanstalt gebracht. Gegen ihn wurde außerdem ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Bedrohung eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen führt der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg. RH Rückfragen bitte an: Pressesprecher Robert Hemp Mobil: 0174-2088415 E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de Bundespolizeiinspektion Hamburg Wilsonstraße 49 - 53b 22045 Hamburg