Pressemitteilung der Polizeiinspektion SZ/PE/WF vom 11.03.2026.
Nach sogenanntem Schockanruf nahm die Polizei zwei Täter fest.
Salzgitter, Bad.
26.02.2026, 23:30 Uhr.
27.02.2026, 08:45 Uhr.
Eine hoch betagte Seniorin hatte von einem Täter einen Anruf erhalten. Der Frau wurde in diesem Gespräch vermittelt, dass ihr Sohn in einen Verkehrsunfall verwickelt sei. Eine Frau soll dabei ihr Leben verloren haben.
Die Geschädigte wurde derart in ein Gespräch verwickelt, dass sie noch in der Nacht Goldmünzen an einen unbekannten Abholer übergeben hatte.
Auch in der Nacht auf den 27.02.2026 wurde die Frau nicht vor weiteren Anrufen der Täterschaft verschont. Von der Seniorin wurden weitere Wertgegenstände gefordert. Erst am nächsten Morgen entstanden bei der Geschädigten Zweifel, woraufhin sie sich der Polizei anvertraute.
Im Zuge der von der örtlich zuständigen Polizei durchgeführten polizeilichen Ermittlungen konnte die Polizei Salzgitter-Bad im Zusammenwirken mit Mitarbeitenden des Zentralen Kriminaldienstes ein Täterduo aus dem Bereich Berlin/Brandenburg in Wohnortnähe der Geschädigten antreffen und festnehmen. Es wird ermittelt, ob die Täterschaft für weitere gleichgelagerte Delikte verantwortlich gemacht werden kann.
Die Schadenshöhe der Beute wird ermittelt.
Die Polizei sensibilisiert: Lassen sie sich niemals am Telefon nach ihren Wertsachen befragen. Händigen sie niemals Geld, Schmuck oder andere Dinge an fremde Personen aus, auch wenn diese sich als Polizeibeamte oder als Mitarbeitende anderer Institutionen ausgeben. Sollten sie ein solches Telefonat erhalten haben, rufen sie immer sofort Personen ihres Vertrauens oder die Polizei an. Die Polizei hilft ihnen rund um die Uhr.
Rückfragen bitte an:
Polizei Salzgitter
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Matthias Pintak
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