Südhessen: Verkehrskontrollen im Rahmen der ROADPOL-Aktionswoche „Operation Seatbelt“/328 Personen nicht angeschnallt

Im Zeitraum vom 9. bis 15. März 2026 fanden im Rahmen der europaweiten ROADPOL-Kontrollwoche "Operation Seatbelt" im Polizeipräsidium Südhessen verstärkte Schwerpunktkontrollen zum richtigen Anlegen von Sicherheitsgurten im Straßenverkehr statt. Dabei waren die Beamtinnen und Beamten die gesamte Woche in ganz Südhessen unterwegs und führten entsprechende Kontrollen durch. Ziel der Aktion war es Verkehrsteilnehmende für das richtige Anlegen von Sicherheitsgurten zu sensibilisieren und so das Risiko schwerer Verletzungen bei Verkehrsunfällen deutlich zu reduzieren. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auch auf der korrekten Sicherung von Mitfahrenden, insbesondere von Kindern. Während der Kontrollwoche kontrollierten die Streifen insgesamt 1.092 Fahrzeuge. Dabei stellten die Einsatzkräfte 328 Verkehrsteilnehmende fest, die ihren Sicherheitsgurt nicht oder nicht ordnungsgemäß angelegt hatten. Darunter befanden sich auch 22 Kinder. Die Ertappten mussten ein Verwarngeld aufbringen. In Fällen, in denen Kinder, nicht oder nicht richtig gesichert waren, war unter anderem ein Bußgeld fällig. Im Rahmen der Kontrollen wurden außerdem ein offener Haftbefehl, sechs Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz, fünf Handyverstöße sowie drei weitere Fahrzeugmängel festgestellt und geahndet. Das europaweite Netzwerk ROADPOL (European Roads Policing Network) setzt sich dafür ein, die Straßen sicherer zu machen - durch koordinierte Kontrollen, wirkungsvolle Prävention und klare Aufklärung. In diesem Zusammenhang beteiligt sich auch die Polizei in Südhessen regelmäßig an Schwerpunkteinsätzen und Kontrollwochen zu unterschiedlichen Themen, die der Bekämpfung der Hauptunfallursachen dienen. Die Polizei wird sich auch künftig an koordinierten Aktionen beteiligen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Südhessen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Klappacher Straße 145 64285 Darmstadt Nadine Enders Telefon: 06151 / 969 - 13210 Pressestelle (zentrale Erreichbarkeit): Telefon: 06151 / 969 - 13500 E-Mail: pressestelle.ppsh@polizei.hessen.de