BPOL NRW: Über 100.000 Euro aus Drogengeschäften offen – Bundespolizei greift am Flughafen Köln/Bonn zu
Bei einer Einreisekontrolle am Flughafen Köln/Bonn hat die Bundespolizei am Morgen des 16. März 2026 einen 49-jährigen deutschen Staatsangehörigen überprüft und dabei mehrere tausend Euro im Rahmen der Vermögensabschöpfung sichergestellt.
Der Mann war zuvor mit einem Flug aus Valencia eingereist und geriet im Rahmen einer Kontrolle in den Fokus der Beamten. Eine Überprüfung seiner Personalien ergab, dass gegen ihn ein Vollstreckungsauftrag der Staatsanwaltschaft Mainz vorlag. Der Gesuchte war wegen bandenmäßiger Betäubungsmitteldelikte rechtskräftig verurteilt worden.
Zur weiteren Sachverhaltsklärung wurde der Mann zur Dienststelle der Bundespolizei verbracht. Dort gab er an, einen Bargeldbetrag in Höhe von 7.400 Euro mit sich zu führen.
Da aus dem zugrunde liegenden Verfahren noch eine offene Forderung in Höhe von über 100.000 Euro bestand, wurde das mitgeführte Bargeld unmittelbar zur Vollstreckung herangezogen.
Der Vorgang wurde dokumentiert und ein entsprechendes Pfändungsprotokoll ausgehändigt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Mann die Dienststelle wieder verlassen.
Die Bundespolizei unterstreicht die Bedeutung der konsequenten Vermögensabschöpfung als wirksames Instrument zur Bekämpfung der organisierten Betäubungsmittelkriminalität. Ziel ist es, rechtswidrig erlangte Vermögenswerte nachhaltig zu entziehen und kriminelle Strukturen empfindlich zu treffen.
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