Jahresdienstbesprechung 2026 der Freiwilligen Feuerwehr Wetter (Ruhr)
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Am vergangenen Freitag, den 13.03.2026, führte die Freiwillige Feuerwehr Wetter (Ruhr) ihre diesjährige Jahresdienstbesprechung in der Wengeraner Elbschehalle durch.
Um 18:10 Uhr begrüßte der Leiter der Feuerwehr, Stadtbrandinspektor Ralf Tonetti, die über 150 Anwesenden, hierunter auch als Gäste: Bürgermeister Hans-Günter Draht, Fachdienstleiterin BMB3 Claudia Kröger, Vertreter der Wetteraner Ratsfraktionen, den Kreisbrandmeister Martin Weber, den Präsidenten des Kreisfeuerwehrverbandes Michael Willms, den Leiter der Feuerwehr Sprockhövel - Christian Zittlau, den stv. Leiter der Feuerwehr Gevelsberg - Robert Refflinghaus, den Vorsitzenden des Stadtfeuerwehrverbandes Hagen - Christian Sommer, den Ehrenbrandmeister und ehemaligen Bürgermeister - Frank Hasenberg sowie Vertreter vom THW OV Wetter (Ruhr), der DLRG OG Wetter (Ruhr), des DRK Wetter (Ruhr) und der Polizei.
Bürgermeister Hans-Günter Draht dankte in seinem Grußwort den Einsatzkräften für Ihren Einsatz zum Wohle aller Bürger in der Stadt Wetter (Ruhr) und riss dabei auch kurz prägnante Einsätze des vergangenen Jahres an. Nachdem er sich bereits bei einer Führung durch den Neubau des Gerätehauses der Löscheinheit Wengern von dessen Qualitäten überzeugen konnte, freut er sich auf die in nächster Zeit bevorstehende Fertigstellung und anschließende Übergabe. Ebenso konnten vor kurzem die im vergangenen Jahr gelieferten vier Mannschaftstransportfahrzeuge offiziell übergeben werden. Weiterhin fanden bereits Baubesprechungen für einen Einsatzleitwagen und ein Tanklöschfahrzeug der Löscheinheit Alt-Wetter, einen Dreiseitenkipper für die Löscheinheit Wengern und einen Gerätewagen für die Gerätewarte statt.
Kreisbrandmeister Martin Weber dankte in seinen Grußworten allen Einsatzkräften für ihren Einsatz. Weiterhin ging er kurz mit einigen Zahlen, Daten und Fakten auf aktuelle Projekte des Kreises ein. Hierbei gab er auch kurze Informationen zum derzeit in Bau befindlichen Gefahrenabwehrzentrum des Ennepe-Ruhr-Kreises. Abschließend lobte er insbesondere die sehr gute und unbürokratische Zusammenarbeit der Feuerwehren an Ennepe und Ruhr.
Michael Willms als neuer Präsident des Kreisfeuerwehrverbandes Ennepe-Ruhr bedankte sich nochmals für das ausgesprochene Vertrauen und gab einen kurzen Rückblick auf Themen und erste Netzwerktreffen des Verbandes sowie auf geplante Aktivitäten im bereits laufenden Jahr. Hier stehen zum einen der Leistungsnachweis der Feuerwehren im Kreis im September in Gevelsberg an, als auch weitere Netzwerktreffen.
Im Anschluss an seine Grußworte konnte Michael Willms noch eine besondere Ehrung vornehmen. Gemeinsam mit Bürgermeister Hans-Günter Draht und Kreisbrandmeister Martin Weber zeichnete er unseren Leiter der Feuerwehr - Ralf Tonetti - für sein Engagement und seine Verdienste im Feuerwehrwesen mit dem Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber des Deutschen Feuerwehr-Verbandes aus.
Sichtlich ergriffen von der soeben erlebten Verleihung dankte Ralf für die Auszeichnung. Zugleich richtete er seinen Dank an alle Anwesenden, ohne deren Unterstützung ihm die Verleihung nicht möglich gewesen wäre.
Im Anschluss nahm dann Bürgermeister Hans-Günter Draht noch eine verdiente Ehrung eines langjährigen Kameraden vor.
Hier wurde für 35-jährige Mitgliedschaft Michael Bühl (Löscheinheit Wengern) mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes NRW in Gold ausgezeichnet.
Weiterhin wurden durch den Leiter der Feuerwehr folgende Beförderungen, Entlassungen und Einsetzungen durchgeführt:
Beförderungen:
Pascal Stederoth (Löscheinheit Alt-Wetter) zum Oberbrandmeister und Alisa Rüping (Löscheinheit Esborn) zur Brandoberinspektorin.
Entlassungen aus Funktionen:
Nadine Henkel (Einheitsführerin LE Wengern), Sven Krause (stv. Einheitsführer LE Wengern),
Fabian Kunter (stv. Einheitsführer LE Wengern), Peter Wösthoff (stv. Einheitsführer LE Esborn), Fynn Warkowski (Jugendfeuerwehrwart), Andries Schluck (stv. Jugendfeuerwehrwart).
Einsetzungen in Funktionen:
Fabian Kunter (Einheitsführer LE Wengern), Michelle Hartmann (stv. Einheitsführerin LE Wengern), Tobias Henke (stv. Einheitsführer LE Wengern), Tom Friedel (stv. Einheitsführer LE Esborn), Fynn Warkowski (stv. Stadtjugendfeuerwehrwart), Andries Schluck (Jugendfeuerwehrwart), Paul Weigner (Jugendfeuerwehrwart), Christoph Weinzierl (stv. Jugendfeuerwehrwart)
Bennet Koczwara wurde aus der Jugendfeuerwehr in den aktiven Einsatzdienst überstellt und verstärkt nun zukünftig die Löscheinheit Volmarstein.
Mona Matzki (Löscheinheit Esborn) wurde aus dem aktiven Einsatzdienst in die Ehrenabteilung überstellt.
Weiter ging es dann mit dem Jahresbericht 2025, welcher durch Stadtbrandinspektor Patric Poblotzki verlesen wurde. Im abgelaufenen Jahr betrug die Stärke der Wetteraner Feuerwehr 260 Personen (davon 151 aktive Einsatzkräfte). Insgesamt wurde die Feuerwehr zu 457 Einsätze alarmiert, somit 70 Einsätze weniger als im Vorjahr. Dies ist vor allem auf eine geringe Anzahl an Unterstützungseinsätzen mit der Drehleiter für den Rettungsdienst zurückzuführen. Zudem fanden regelmäßig Schulungen und Übungsdienste statt sowie der Besuch verschiedener Lehrgänge und Seminare. Erstmals konnte im Jahr 2025 ein Mitglied, welches in der Kinderfeuerwehr startete, in den aktiven Einsatzdienst übernommen werden. Er dankte in seinen Worten allen Mitgliedern für Ihre geleistete Arbeit zum Wohle der Bürgerschaft. Ebenso bedankte er sich bei Rat und Verwaltung für die stets gute Zusammenarbeit und fortwährende Unterstützung der Feuerwehr.
In seinen Abschlussworten resümierte Ralf Tonetti über die vergangenen Jahre und die Belastbarkeit des Ehrenamtes. Hierbei muss nach seinen Worten hinterfragt werden, ob denn immer wirklich alles Aufgaben der Feuerwehr sind. Denn zum Beispiel Straßen NRW hat aus Kostengründen keinen Bereitschaftsdienst und hier wird es für ihn schwierig, wenn aus Kostengründen ein Landesbetrieb dann Aufgaben auf das Ehrenamt abwälzt. Ebenso ging er kurz darauf ein, dass auch jeder Bürger und jede Bürgerin ein Stückweit für sich selbst verantwortlich ist. Gerade bei Flächenlagen, so wie dem Jahrhunderthochwasser in 2021 und dem Stromausfall in Berlin 2026, zeigte sich, dass alle Teile der Blaulichtfamilie nicht immer sofort und innerhalb der nächsten Sekunde bei jedem einzelnen Bürger sein können. Wichtig war es ihm aber abschließend auch nochmals allen Einsatzkräfte seinen besonderen Dank für Ihre Tätigkeiten auszusprechen!
Im Anschluss an die Sitzung klang der Abend noch mit einem kleinen Imbiss in gemeinsamer und gemütlicher Runde aus.
Rückfragen bitte an:
Feuerwehr Wetter (Ruhr)
Pressestelle
André Kalthoff
Mobil: 0176-11632064
E-Mail: andre.kalthoff@feuerwehrwetter.de