Falsche Bankmitarbeiter erbeuten fünfstelligen Geldbetrag

Ein 62-jähriger Mann aus Hamm hat am Montag, 16. März, einen fünfstelligen Geldbetrag an Betrüger verloren. Der Senior bemerkte einen Anruf in Abwesenheit von einer ihm nicht bekannten Festnetznummer. Als er diese zurückrief, meldete sich eine weibliche Stimme, die angab, von der Telefonzentrale seiner Bank zu sein. Da sie den Anruf nicht zuordnen könne, solle er auf einen Rückruf eines Bankmitarbeiters warten. Anschließend kontaktierte ihn eine andere vermeintliche Mitarbeiterin der Bank. Da in seinem Display der Name seiner Bank angezeigt wurde, ging der Senior davon aus, dass es sich tatsächlich um das entsprechende Geldinstitut handeln würde. Die Betrügerin teilte dem 62-Jährigen mit, dass versucht worden sei, eine Geldsumme in Höhe von mehreren tausend Euro von seinem Konto abzuheben. Um dies zu verhindern, würde sie mehrere Aufträge in seine Bank-App schicken, die er mit seinem Passwort bestätigen müsse. Nachdem der Senior dies getan hatte, meldete sich die vermeintliche Bankmitarbeiterin erneut und kündigte für den Folgetag einen weiteren Anruf an. Kurz darauf meldete sich das tatsächliche Geldinstitut des Mannes aus Hamm aufgrund der ungewöhnlichen Aktivitäten. Dabei stellten sie Abbuchungen im niedrigen fünfstelligen Bereich fest. Die Telefonbetrüger sind sehr kreativ, was ihre Lügen angeht. Werden Sie daher sofort misstrauisch, wenn Sie am Telefon um Geld gebeten oder ausgefragt werden! Unser Tipp: Legen Sie in solchen Fällen auf. Überprüfen Sie die Angaben im Zweifelsfall auf eigene Weise, beispielsweise durch einen Anruf bei Ihrer Bank oder bei der Polizei unter der 110. Sollten Sie Opfer eines Betrugs werden, erstatten Sie in jedem Fall Anzeige! Sprechen Sie zudem mit Ihren Verwandten und Bekannten über diese Maschen, damit Betrüger in Zukunft keine Opfer mehr finden. (rv) Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Hamm Pressestelle Polizei Hamm Telefon: 02381 916-1006 E-Mail: pressestelle.hamm@polizei.nrw.de