Vorträge für Verkehrsunfallprävention: Polizei Hagen sucht Beteiligte als Referentinnen und Referenten

Manchmal ist es nur eine einzige falsche Entscheidung, die das Leben für immer verändern kann - oder es sogar beendet. Mit Blick auf die Verkehrsstatistik wird jedes Jahr deutlich: Der Anteil von jungen Verkehrsteilnehmenden bei den Verursacherinnen/Verursachern schwerer Verkehrsunfälle ist überproportional hoch. Daher besuchen unsere Verkehrssicherheitsberaterinnen und -berater regelmäßig weiterführende Schulen und stellen die Präventionskampagne "Crash Kurs NRW" unter Beteiligung verschiedener Referentinnen und Referenten vor. Das Konzept dieser Veranstaltungen zielt darauf ab, Schülerinnen und Schüler auf die Hauptunfallursachen wie Geschwindigkeit, Alkohol- oder Drogenkonsum und Ablenkung aufmerksam zu machen. Polizeibeamte, Feuerwehrleute, Rettungssanitäter, Notfallseelsorger, Angehörige und Opfer berichten dabei von ihren Erfahrungen und Erlebnissen bei Unfällen, an denen junge Menschen beteiligt waren. Sie zeigen Bilder oder Videos von den Unfallstellen und erzählen, wie sie sich z.B. bei der Erstversorgung oder dem Überbringen einer Todesnachricht gefühlt haben. Aktuell sucht die Polizei Hagen nach weiteren Beteiligten, die bei den Veranstaltungen in den Schulen über ihre Erlebnisse berichten und auf diese persönliche Art und Weise zur Vorbeugung von Unfällen beitragen möchten. Die etwa einstündigen Veranstaltungen finden vormittags unter der Woche statt. Der Redeanteil jeder Referentin/jedes Referenten beläuft sich auf etwa 15 bis 20 Minuten. Wichtig zu beachten ist: - Die Unfallverursacherin/der Unfallverursacher war zum Unfallzeitpunkt maximal 25 Jahre alt. - Die Unfallursache sollte grundsätzlich überhöhte Geschwindigkeit, Konsum von Alkohol oder Drogen oder Ablenkung z.B. durch Handynutzung gewesen sein. - Eine/r der Unfallbeteiligten wurde schwer verletzt und hat bleibende Schäden oder wurde bei dem Unfall getötet. - Das Ermittlungsverfahren des Unfalls ist bereits abgeschlossen. - Es erfolgt keine Bezahlung oder Entschädigung für den Vortrag.Sie sind an einem schweren Unfall als Helfer/in oder Beteiligte/r involviert gewesen und haben Interesse, den Schülerinnen und Schülern Ihre Geschichte zu erzählen oder haben Fragen? Dann melden Sie sich gerne bei der Pressestelle unter pressestelle.hagen@polizei.nrw.de. Weitere Informationen zu dem Programm finden Sie hier: https://polizei.nrw/artikel/realitaet-erfahren-echt-hart (rst) Rückfragen bitte an: Polizei Hagen Pressestelle Telefon: 02331 986 15 15 E-Mail: pressestelle.hagen@polizei.nrw.de X: WhatsApp-Kanal: