Drei Festnahmen nach körperlicher Auseinandersetzung mit Pfeffersprayeinsatz an einer Tankstelle
Am 19. März kam es gegen 17:45 Uhr auf dem Tankstellengelände an der Wittener Straße/Am Hartweg zu verbalen Streitigkeiten zwischen zwei Autofahrern. Diese mündeten in eine körperliche Auseinandersetzung, bei der auch Pfefferspray eingesetzt wurde. Wenig später nahm die Polizei drei Männer fest.
Ersten Erkenntnissen zufolge wollte der 24-jährige Dortmunder mit seinem Auto an eine der Zapfsäulen heranfahren, als ein mit drei Männern besetzter Opel auf das Tankstellengelände fuhr. Der Beifahrer im Opel forderte ihn sofort in vulgärer Sprache auf, den Platz zu räumen. Nach einem kurzen Wortwechsel stiegen sowohl der 24-Jährige als auch die drei Männer aus dem anderen Fahrzeug aus. Zwei der Männer schlugen und traten daraufhin auf den 24-Jährigen ein. Dabei setzten sie auch Pfefferspray ein. Der Dortmunder wurde durch den Angriff leicht verletzt. Anschließend flüchteten die Angreifer vom Ort des Geschehens.
Anhand der Fahrzeug- und Täterbeschreibung konnte der Opel wenig später geparkt im Nahbereich "Am Hartweg" aufgefunden werden. Weitere Ermittlungen führten die Beamten zu einer Dachgeschosswohnung in der gleichen Straße. Dort trafen sie auf die drei geflüchteten Männer. Dabei handelte es sich um zwei 21-Jährige, die aktiv an der Auseinandersetzung beteiligt waren, sowie einen 19-jährigen Zeugen.
Sowohl der 21-jährige Dortmunder als auch der 21-jährigen Syrer ohne festen Wohnsitz zeigten sich zunächst unbeeindruckt vom Erscheinen der Beamten und lachten während der Sachverhaltsaufnahme. Als die Beamten ihnen mitteilten, dass sie vorläufig festgenommen werden, verstummte das Lachen. Einer der Männer wurde daraufhin verbal lautstark und aggressiv und schrie dem Zeugen etwas auf einer anderen Sprache zu. Alle drei wurden vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache gebracht.
Weil sich im Nachgang herausstellte, dass der 19-jährige Dortmunder, der Fahrer des Opel nicht aktiv an der Tathandlung beteiligt war, konnte er die Wache wieder verlassen. Für die beiden 21-Jährigen ging es zur erkennungsdienstlichen Behandlung.
Für den 21-Jährigen Syrer ging es weiter in das Polizeigewahrsam. Da die besonderen Haftgründe gegen den 21-jährige Dortmunder nicht vorlagen, wurde er nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen von der Polizeiwache entlassen.
Gegen beide Männer fertigten die Beamten eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung an.
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