Essen: Polizei entdeckt Drogenlabor – zwei Tatverdächtige festgenommen

2 weitere Medieninhalte 45145 E.-Frohnhausen/45130 E.-Rüttenscheid: Am Dienstagabend (17. März) stellten Einsatzkräfte nach einem medizinischen Notfall ein Drogenlabor in Frohnhausen fest. Seit Dezember wurde jedoch bereits wegen des Verdachts der Herstellung von Betäubungsmitteln ermittelt. Ein 35-jähriger sowie ein 53-jähriger Mann wurden festgenommen. Ausgangspunkt für den Einsatz am Dienstag war ein medizinischer Notfall in der Wohnung des 35-Jährigen in Rüttenscheid. Gegen 15:10 Uhr alarmierte eine 22-jährige Frau den Rettungsdienst, nachdem ein Bekannter von ihr, der 35-Jährige, zusammengebrochen war. Nach bisherigen Erkenntnissen ließ der Mann zuvor ein Gefäß mit einer bislang unbekannten Substanz fallen und brach anschließend zusammen. Die junge Frau leitete umgehend Reanimationsmaßnahmen ein, bevor Rettungskräfte eintrafen. Der 35-Jährige wurde notärztlich versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Es besteht keine Lebensgefahr. Im Rahmen des Einsatzes stellten Rettungskräfte in der Wohnung chemische Substanzen sowie Materialien fest, die auf die Herstellung von Betäubungsmitteln hindeuteten, und informierten die Polizei. Die eingesetzten Beamten bestätigten die Feststellungen vor Ort. Da es sich bei dem 35-Jährigen um eine Person handelt, die bereits Bestandteil der laufenden Ermittlungen ist, übernahm das zuständige Fachkommissariat unmittelbar die weiteren Maßnahmen. Im Zuge der weiteren Ermittlungen wurde die Wohnung des 53-jährigen Tatverdächtigen aufgesucht. Dort stellten die Einsatzkräfte ein Drogenlabor fest. Aufgrund der potenziellen Gefährdung durch die aufgefundenen Stoffe wurde eine spezialisierte Einheit des Landeskriminalamtes hinzugezogen, die die Wohnung überprüfte und sicherte. Im Anschluss konnten Kriminaltechniker den Tatort betreten und umfangreiche Spuren sichern. Beide Tatverdächtigen wurden festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen einem Haftrichter des Amtsgerichtes Essen vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Die Ermittlungen, insbesondere zur Art der hergestellten Betäubungsmittel sowie zu möglichen weiteren Beteiligten, dauern an. /ruh Rückfragen bitte an: Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr Pressestelle Telefon: 0201-829 1065 (außerhalb der Bürodienstzeit 0201-829 7230) Fax: 0201-829 1069 E-Mail: pressestelle.essen@polizei.nrw.de