Polizeibeamte reanimieren Frau und retten Leben
Auf einen medizinischen Notfall wurden zwei Polizeibeamte der Polizei Gelsenkirchen am Donnerstagmittag, 19. März 2026, gegen 12 Uhr aufmerksam gemacht. Die beiden Polizeikommissare waren gerade damit beschäftigt, einen Verkehrsunfall auf der Josefstraße in der Neustadt aufzunehmen, als sie hektisch von einem unbeteiligten Mann angesprochen wurden. Der Gelsenkirchener rief den Beamten zu, dass seine Frau dringend medizinische Hilfe benötigen würde. In einem in der Nähe geparkten Auto befand sich die 58-jährige Frau auf dem Beifahrersitz. Tatsächlich lag bei der Gelsenkirchenerin ein lebensbedrohlicher medizinischer Notfall vor, der sofortige Erste Hilfe notwendig werden ließ. Die Beamten begannen mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung bis der Rettungsdienst und ein Notarzt eintrafen und die Behandlung übernahmen. Durch die hervorragende Zusammenarbeit der Einsatzkräfte, konnte die 58-Jährige in ein Krankenhaus gebracht werden, wo sich ihr gesundheitlicher Zustand stabilisierte.
Im Laufe des Einsatzes wurden die Reanimation von zahlreichen Schaulustigen beobachtet, sodass weitere polizeiliche Einsatzkräfte angefordert werden mussten. Die Polizei Gelsenkirchen appelliert ausdrücklich: Schaulustige können Einsatzabläufe behindern, gefährden sich selbst und andere und verzögern wichtige Hilfsmaßnahmen. Solches Verhalten beeinträchtigt die Sicherheit von Betroffenen, Zeugen und den Einsatzkräften.
So verhalten Sie sich richtig:
o Halten Sie einen sicheren Abstand zu Einsatzstellen. Folgen Sie den Anweisungen von Polizei- und Rettungskräften.
o Vermeiden Sie Foto- oder Videoaufnahmen.
o Blockieren Sie keine Zufahrten oder Rettungswege.
o Informieren Sie sich über offizielle Kanäle anstatt Gerüchte oder zweifelhafte Social-Media-Posts zu teilen.
o Falls Sie relevante Informationen haben, melden Sie sich bei der nächsten Einsatzstelle oder über die Notrufnummern 110 oder 112.Nachfragen für Journalistinnen und Journalisten:
Polizei Gelsenkirchen
Leitungsstab/Pressestelle
Polizeioberkommissar Florian Mühlenbrock
Telefon: +49 209 365 2012
E-Mail: poststelle.gelsenkirchen@polizei.nrw.de