Jugendliche an den Gleisen lösen zwei Polizeieinsätze aus

Freitagnachmittag wurde die Leitstelle der Flensburger Bundespolizei über Kinder an den Gleisen im Bereich Eggebek informiert. Es wurde umgehend die Bahnstrecke gesperrt und ein Streifenwagen mit Sonder- und Wegerechten nach Eggebek entsandt. Die Bundespolizisten konnte bei der Nachsuche zwei Jungen in Nähe der Gleise feststellen. Auf Befragen gaben die beiden 15-Jährigen schließlich zu, auf den Gleisen gewesen zu sein. Sie waren sich offensichtlich nicht über die Lebensgefahr im Klaren, in die sie sich begeben hatten. Nach eindringlicher Belehrung über den Aufenthalt im Gleisbereich wurden die Jungen an die Erziehungsberechtigten übergeben. Die Sperrung der Bahnstrecke konnte nach 30 Minuten aufgehoben werden. Es kam zu 75 Minuten Zugverspätungen. Am Sonntag gegen 15.45 Uhr kam es erneut zu einem Einsatz der Bundespolizei, weil Kinder sich auf Bahngleisen aufhielten. Nachdem die Bundespolizeistreife mit Blaulicht und Martinshorn den Einsatzort in Sünderup (Bahnstrecke Flensburg - Lindaunis) erreichte, flohen vier Jugendliche in verschiedene Richtungen. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung konnten die Bundespolizisten zwei der vier Jugendlichen (16 und 17 Jahre) stellen. Auch sie wurden über die Gefahren im Bahnbereich belehrt und anschließend an die Eltern übergeben. Die Bahnstrecke war für 15 Minuten gesperrt. In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor dem Betreten der Bahnanlagen. Auch der Aufenthalt in Gleisnähe kann bereits einen Polizeieinsatz auslösen, wenn ein Lokführer eine Person erkennt und eine Schnellbremsung auslöst. Dabei können Reisende im Zug verletzt werden. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Flensburg Valentinerallee 2a 24941 Flensburg Pressesprecher Hanspeter Schwartz Telefon: 0461 / 31 32 - 1010 Mobil: 0160/89 46 178 Fax: 030/2045612243 E-Mail: presse.flensburg@polizei.bund.de