BPOLI LUD: 20 unerlaubte Einreisen am Wochenende – Bundespolizei weist Personen nach Polen zurück
Die Bundespolizei hat am vergangenen Wochenende 20 Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet.
Schwerpunkt der Kontrollen war der Grenzübergang Ludwigsdorf (BAB 4). Dort stellten die Beamtinnen und Beamten unter anderem kolumbianische, belarussische, moldauische, bosnisch-herzegowinische und ukrainische Staatsangehörige fest, die unerlaubt nach Deutschland einreisen wollten.
Kolumbianer ohne Dokumente in der Kontrolle
Am späten Samstagnachmittag versuchten drei kolumbianische Staatsangehörige, nach Deutschland einzureisen. Zwei von ihnen konnten bei der Kontrolle keinen Reisepass vorlegen. Zudem stellte sich heraus, dass sich alle drei bereits länger als die erlaubten 90 Tage im Schengen-Raum aufhielten. Auf Nachfrage gaben sie an, in Polen zu wohnen und zu arbeiten, konnten jedoch keinen Aufenthaltstitel vorweisen. Ein solcher war ihnen auch von den polnischen Behörden nicht erteilt worden.
Nach Einleitung der Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts wurde gegen die drei Personen eine Einreiseverweigerung ausgesprochen und sie wurden nach Polen zurückgewiesen.
Moldauer führt falschen Führerschein mit
Kurz nach Mitternacht heute früh wurde wiederum ein 29-jähriger moldauischer Staatsangehöriger festgestellt. Dieser gab bei der Kontrolle an, zur Arbeit nach Deutschland fahren zu wollen. Was er dabei nicht bedachte: Ihm fehlten die Voraussetzungen dafür. So verfügte er zwar über einen polnischen Aufenthaltstitel, jedoch nicht über eine entsprechende Arbeitserlaubnis.
Doch damit nicht genug: Während das Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts eingeleitet wurde, stellten die Beamten bei der Durchsuchung einen gefälschten moldauischen Führerschein fest. Damit erweiterte sich der Strafvorwurf um das Verschaffen falscher amtlicher Ausweise.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ordnete die Bundespolizei auch bei ihm sowie bei allen anderen Personen die Zurückweisung nach Polen an.
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