Betrüger auf Verkaufsportal unterwegs
Beinahe täglich erstatten Bürgerinnen und Bürger bei der Polizei Anzeige, da sie Opfer von Betrügenden beim Einkauf im Internet geworden sind. Eine 19-Jährige aus Engelskirchen verkaufte kürzlich über eine Internetplattform ein Spiel. Der vermeintliche Käufer schickte ihr einen Link zur Kontoverifizierung. Ein Chat öffnete sich und die Engelskirchenerin folgte den Anweisungen und überwies Geld. Als sie dann erneut zu einer Zahlung aufgefordert wurde, erkannte sie den Betrug und erstattete Anzeige.
Die Polizei rät:
- Nutzen Sie verifizierte Zahlungsmethoden, bei denen das Geld
"zwischengeparkt" wird. - Nutzen Sie nicht die Zahlungsfunktion "PayPal-Freunde" bei
Menschen, die sie nicht persönlich kennen. Hier besteht kein
Käuferschutz, sodass das Geld nur selten zurückgefordert werden kann. - Niemals auf Links in SMS oder E-Mails klicken. - Misstrauen bei Überzahlungen: Niemals Differenzbeträge
zurücküberweisen. Stattdessen die Plattform kontaktieren. - Wenn ein Betrug vorliegt, erstatten Sie Anzeige bei Ihrer
Polizei und informieren Sie das Verkaufsportal.Rückfragen von Pressevertretern bitte an:
Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis
Pressestelle
Telefon: 02261/8199-1212
E-Mail: pressestelle.gummersbach@polizei.nrw.de