Polizei kontrolliert E-Scooter- und Radfahrende in der Innenstadt

Gütersloh (MK) - Kräfte der Polizei Gütersloh haben am Freitag (20.03.) im Rahmen der Aktion Radschlag intensive Innenstadtkontrollen durchgeführt. Den Fokus legten die Beamten auf E-Scooter- und Radfahrende im Bereich der Fußgängerzonen, aber auch auf den umliegenden Straßen der Kernstadt. Im Zeitraum 12.00 Uhr bis 17.30 Uhr verlagerten die Kräfte ihre Kontrollörtlichkeiten mehrfach zwischen der Berliner Straße, dem Berliner Platz, dem Dreiecksplatz, der Münsterstraße sowie der Blessenstätte. Insgesamt wurden 70 Verstöße geahndet. Den größten Anteil machte das Befahren der Fußgängerzone durch E-Scooter-Fahrende aus (23 Verstöße). Auch Fahrradfahrende fielen durch das Befahren der Fußgängerzone in dem für sie verbotenen Bereich (17 Verstöße) sowie durch das Befahren der falschen Fahrbahnseite (acht Verstöße) auf. Weiterhin ahndeten die Beamten unter anderem Verstöße durch das Befördern von Personen auf dem E-Scooter, das vorschriftswidrige Benutzen des Gehwegs oder das Benutzen von Handys während der Fahrt begangen. Etwas, dass bei den Polizeikräften an diesem Tag für Kopfschütteln sorgte war, dass mehrere Personen gleich zweimal während der Kontrollen durch Verstöße auffielen. Ein Fahrradfahrer, der verbotswidrig den Gehweg befuhr, setzte nach der Ahndung und einem verkehrsdidaktischen Gespräch seine Fahrt kurz darauf abermals auf dem Gehweg fort. Er stieg trotz Aufforderung nicht mehr ab, so dass die Beamten ein weiteres ordnungsrechtliches Verfahren gegen den Mann einleiten mussten. Ein Vater, der seinen Sohn auf seinem E-Scooter beförderte, zeigte sich während der Kontrolle noch einsichtig. Zu einem späteren Zeitpunkt geriet er aber wegen des gleichen Verstoßes erneut in die Kontrolle. Gegen sechs E-Scooter-Fahrende leiteten die Beamten darüber hinaus Ermittlungsverfahren ein, weil sie mit abgelaufenen Versicherungskennzeichen unterwegs waren. Erneut war das Interesse vieler Passanten an den Kontrollmaßnahmen hoch und führte zu positiven Rückmeldungen. Die Polizei Gütersloh wird auch zukünftig im Rahmen der Aktion Radschlag und auch im Zuge des Konzepts "Sicherheit im Kreis" mit präventiven sowie auch repressiven Maßnahmen Schwerpunktkontrollen durchführen, die sich an alle Verkehrsteilnehmende richten - zu Ihrer Sicherheit! Rückfragen bitte an: Polizei Gütersloh Pressestelle Polizei Gütersloh Telefon: 05241 869-2271 E-Mail: pressestelle.guetersloh@polizei.nrw.de Internet: