BPOL NRW: Bundespolizei greift am Flughafen Köln/Bonn zu: Zwei Haftbefehle – 5.400 Euro oder 180 Tage Haft
Für einen 68-jährigen Mann endete die Rückreise aus Portugal abrupt am Flughafen Köln/Bonn: Einsatzkräfte der Bundespolizei stellten bei der Überprüfung seiner Personalien gleich zwei offene Haftbefehle fest, darunter ein Haftbefehl wegen Subventionsbetrugs mit einer offenen Geldstrafe von 5.400 Euro.
Der Mann wies sich zunächst ordnungsgemäß mit einem gültigen deutschen Personalausweis aus. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen wurde jedoch schnell klar: Die Staatsanwaltschaft Köln suchte den 68-Jährigen wegen Subventionsbetrugs. Gegen ihn lag eine Geldstrafe in Höhe von 5.400 Euro vor, ersatzweise drohten 180 Tage Freiheitsstrafe. Zusätzlich bestand eine weitere Ausschreibung aufgrund einer Ordnungswidrigkeit.
Trotz der Möglichkeit, die Haft durch Zahlung abzuwenden, konnte der Mann den geforderten Betrag nicht aufbringen. Damit war die Festnahme unausweichlich.
Die Bundespolizei nahm den Mann noch am Flughafen fest und führte ihn nach Abschluss aller Maßnahmen der Justizvollzugsanstalt Siegburg zu.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Pressestelle
Mathias Kämpfer
Telefon: +49 (0) 2203 95 22-1041
E-Mail: bpolifh.cgn.presse@polizei.bund.de
Postfach 980125
51129 Köln
Weitere Informationen erhalten Sie unter oder
unter oben genannter Kontaktadresse.