BPOL NRW: Mann von Zug erfasst – Bundespolizei ermittelt und warnt vor Lebensgefahren

Am 23. März ereignete sich am Haltepunkt Gladbeck-Zweckel ein Unfall, bei dem ein 54-Jähriger von einem Zug erfasst wurde. Der Mann erlitt dadurch nach ersten Erkenntnissen keine schweren Verletzungen. Gegen 22 Uhr meldete der Lokführer einer Regionalbahn (Dortmund Hbf. - Dorsten), dass er eine Person erfasst habe. Umgehend begaben sich die Einsatzkräfte zum Unfallort. Vor Ort trafen die Beamten auf den Lokführer und den Verunfallten, der bereits durch einen Notarzt behandelt wurde. Der Zeuge gab an, dass er den Deutschen am Bahnsteig gesehen habe und dann bemerkte, wie dieser sich in den Gleisbereich neigte. Trotz eingeleiteter Schnellbremsung habe er den Mann erfasst. Der Lokführer half dem 54-Jährigen umgehend und leitete die Rettungskette ein. Nach erster Behandlung durch einen Notarzt vor Ort konnten keine schweren Verletzungen festgestellt werden. Der Gladbecker wurde anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Durch den Vorfall kam es zu Einschränkungen im Bahnverkehr. Die Hintergründe des Unfalls sind Gegenstand weiterer Ermittlungen. Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, wie leichtsinnig und lebensgefährlich ein Aufenthalt im Gleisbereich ist. Moderne Züge sind heutzutage meist erst zu hören, wenn es bereits zu spät sein könnte. Zudem können diese nicht ausweichen. Tödliche Gefahren gehen dabei nicht nur vom Zugverkehr an sich, sondern auch von Betriebsanlagen, wie zum Beispiel stromführenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur, aus. Durch den entstehenden Luftsog können bei durchfahrenden Zügen unmittelbar an der Bahnsteigkante befindliche Gegenstände in Bewegung geraten. Übertreten Sie die auf dem Boden markierte Sicherheitslinie erst dann, wenn der Zug hält. Präventionshinweise gibt es u.a. im Internet unter: https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/sicher-auf-bahnanlagen# Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Dortmund Pressestelle Luca Wilmes Telefon: +49 (0) 231/ 56 22 47 - 1011 Mobil: +49 (0) 171/ 30 55 131 E-Mail: presse.do@polizei.bund.de Untere Brinkstraße 81-89 44141 Dortmund Weitere Informationen erhalten Sie unter oder unter oben genannter Kontaktadresse.