BPOL NRW: Gefälschten Ausweis vorgezeigt – Bundespolizei nimmt Mann im Gelsenkirchener Hauptbahnhof fest
Am 25. März stellten Einsatzkräfte der Bundespolizei im Gelsenkirchener Hauptbahnhof einen Mann fest, der sich mit einer gefälschten Identitätskarte auswies und sich unerlaubt im Bundesgebiet aufhielt.
Gegen 19:00 Uhr kontrollierten die Beamten einen 37-jährigen nigerianischen Staatsangehörigen. Dabei händigte der wohnungslose Mann den Uniformierten eine österreichische Identitätskarte aus, welche die Beamten unmittelbar als Fälschung identifizierten. Zur weiteren Sachverhaltsaufklärung und Identitätsfeststellung brachten die Einsatzkräfte den Mann zur Dienststelle.
Bei einer anschließenden Durchsuchung fanden die Bundespolizisten eine abgelaufene Duldung sowie die Krankenversicherungskarte einer weiteren Person auf. Die gefundenen Dokumente sowie die Fälschung beschlagnahmten die Uniformierten. Mithilfe einer Überprüfung seiner Fingerabdrücke konnte die tatsächliche Identität des 37-Jährigen schließlich zweifelsfrei bestätigt werden.
Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Mann seit dem 5. April 2025 über keinen gültigen Aufenthaltstitel verfügt und gegen ihn zudem eine aktuelle Ausweisungsverfügung vorliegt.
Die Beamten führten eine erkennungsdienstliche Behandlung durch und belehrten den Nigerianer, der sich nicht äußerte.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen brachten die Uniformierten den Mann zur Verfügung des Ausländeramtes in das Polizeigewahrsam Gelsenkirchen und leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen ihn ein.
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