BPOL NRW: Bundespolizei beschlagnahmt Schreckschusswaffe bei Jugendlichem im Oberhausener Hauptbahnhof
In den späten Abendstunden des 29. März 2026, gegen 23.30 Uhr, wurde die Bundespolizei durch Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn AG über einen Jugendlichen mit einer augenscheinlichen Schusswaffe im Oberhausener Hauptbahnhof informiert.
Die Bundespolizei nahm daraufhin einen 15-jährigen Deutschen vorläufig fest und stellte eine Schreckschusswaffe sicher.
Im Rahmen einer Fahrausweiskontrolle in der S 3 fiel den Mitarbeitern der Deutschen Bahn Sicherheit die Waffe in einem geöffneten Rucksack des 15-Jährigen auf. Der Rucksack wurde daraufhin unverzüglich durch die Sicherheitsmitarbeiter an sich genommen.
Die alarmierten Beamten der Bundespolizei durchsuchten die Person sowie den Rucksack auf dem Bahnsteig an Gleis 11 des Oberhausener Hauptbahnhofs. Dabei wurde eine ungeladene Gaskartuschenwaffe (Nachbau einer Heckler&Koch Pistole), versehen mit einem PTB-Zeichen, aufgefunden. Passende Munition für die Waffe führte der 15-Jährige nicht mit.
Zur Feststellung seiner Identität wurde die Person zur Dienststelle begleitet. Nach Abschluss aller strafprozessualen Maßnahmen wurde der junge Mann an seine Erziehungsberechtigten übergeben.
Die Bundespolizei leitete gegen den bereits hinreichend polizeilich bekannten Jugendlichen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.
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