Unfallfluchten, Einbruch und mehr

Unbekannte haben in der Nacht zum Freitag versucht, in ein Geschäft am Südwall einzubrechen. Die Polizei dokumentierte Hebelmarken. Beim Umbuchen eines Fluges sind zwei Frauen an Betrüger geraten. Am Samstag erstatteten sie Anzeige bei der Polizei wegen des Verdachts eines Betrugs. Eine 45-jährige Frau hatte für ihre 41-jährige Freundin Flugtickets gebucht. Die Reisepläne änderten sich und deshalb suchten die Frauen im Internet nach der Telefonnummer des Flug-Vermittlers und riefen dort an. Die angebliche Hotline verlangte über eine App Zugriff auf das Handy der Geschädigten, um ein neues Ticket zu buchen. In der Folge kam es zu einer Reihe von Transaktionen und Buchungen. Doch es kam weder ein neues Ticket, noch wurde der Preis für das allererste Ticket erstattet. Deshalb erstatteten die Frauen nun Anzeige bei der Polizei. Die muss nun ermitteln, ob im konkreten Fall tatsächlich ein Betrug vorliegt. Tatsächlich kommt es allerdings immer wieder zu Betrügereien bei Umbuchungen. Manche Online-Reise-Vermittler oder Fluggesellschaften bieten keine telefonische Kontakt-Möglichkeit. Auf der Suche nach einer Hotline ihres Anbieters stoßen Kunden auf Fake-Seiten. Betrüger springen in die Bresche und bieten vermeintlich unkomplizierte Dienste. Dazu lassen sie sich Kreditkarten-Daten geben oder Kopien von Ausweisen zuschicken. Kunden mit Reklamationen oder Umbuchungswünschen sollten auf jeden Fall nur die auf den Webseiten ihrer Anbieter vorgesehenen Kontaktmöglichkeiten nutzen. Ein Schnäppchen hat sich in der vergangenen Woche als Fake entpuppt: Die Mikrowelle sollte in den Online-Shop gerade die Hälfte von dem kosten, was ein bekanntes Online-Warenhaus verlangte. So bestellte und bezahlte ein Mendener per Kreditkarte. Erst als die Ware nicht eintraf, schaute sich der Kunde die Web-Adresse des Shops genauer an: Es handelte sich um eine typische Vertipper-Adresse, die nur den Anschein erweckte, als gehöre sie zu einer anderen großen Kette. Er erstattete Anzeige bei der Polizei. Die warnt immer wieder vor solchen Fake-Shops Extrem niedrige Preise lassen Kunden immer wieder unvorsichtig werden. Künstliche Intelligenz macht es immer leichter, professionell scheinende Web-Shops zu erstellen, die von den Originalen auf den ersten Blick kaum zu unterscheiden sind. Wurden sie enttarnt, verschwinden sie schnell wieder. Es gibt Verkaufsplattformen, die teilweise nur für Tage online stehen. - Die Polizei rät: Extreme Schnäppchenpreise sollten misstrauisch machen. Auf ein Impressum achten! Aber natürlich können auch dort alle Angaben gefälscht sein. - Deshalb den Namen des Shops in Verbindung mit dem Begriff "Fake-Shop" in eine Suchmaschine eingeben und die angezeigten Listen prüfen! Auch Verbraucherzentralen halten Infos bereit. - Keine Vorkasse - schon gar nicht auf Konten im Ausland! Sichere Zahlungsmethoden wie "Kauf auf Rechnung" wählen! Abbuchungen vom Girokonto, Kreditkartenzahlungen lassen sich rückabwickeln - unter Umständen auch Überweisungen. Allerdings müssen sich Kunden schnellstmöglich mit ihrer Bank in Verbindung setzen. - Sichern Sie Beweise (z.B. per Screenshot). - Lesen Sie Produktbeschreibungen: Verkauft der Anbieter das gesuchte Produkt oder nur die Verpackung? - Beim Kauf über Auktionsplattformen: Lassen Sie sich nicht auf Angebote von Verkäufern ein, die Ware am Auktionshaus vorbei zu erwerben. Das hebelt alle Käuferschutz-Funktionen aus. Bei teuren Artikeln den Treuhandservice nutzen! - Schützen Sie Mail-, aber auch Kundenkonten mit unterschiedlichen Passwörtern aus mindestens acht Zeichen (Klein- und Großbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen). Je länger, desto besser. Wenn möglich, Push-Informationen aktivieren, die zeitnah über Kontobewegungen, Bestellungen oder Buchungen informieren. Bewertungen anderer Kunden ernst nehmen. Im Zweifel erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Unbekannte haben am Wochenende den Enforcementtrailer, der an der Holzener Straße steht, beschädigt: Sie besprühten das gesamte Gerät einschließlich Laser und Kamera mit Graffiti. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. (cris) Am Donnerstag kam es zu einer Verkehrsunfallsflucht am Parkplatz vor der Volksbank in Balve (Hauptstraße). Zwischen 14:00 und 17:00 Uhr wurde ein geparkter, grauer Opel Corsa durch einen unbekannten Verkehrsteilnehmer vorne rechts an der Frontschürze beschädigt. Der Unfallflüchtige entfernte sich von der Unfallstelle ohne schadensregulierende Maßnahmen einzuleiten. Es entstand vor Ort ein Sachschaden in Höhe von ca. 300EUR. Zeugen, die Hinweise auf den Unfallverursacher geben können, werden gebeten, sich an die Polizeiwache Menden (02373/9099-0) oder direkt an das Verkehrskommissariat Menden (02373-9099-7120) zu wenden. Am Samstag kam es zu einer Verkehrsunfallflucht auf dem Parkplatz der Kaufland Filiale in der Holzener Straße in Menden. Die Unfallzeit war nach Zeugenaussagen gegen 13:34 Uhr. Hierbei kollidierte das flüchtige Fahrzeug im Vorbeifahren mit einem geparkten Hyundai Tucson in grau. Der geparkte PKW wurde am vorderen rechten Bereich der Frontschürze beschädigt. Bei dem unfallverursachenden Fahrzeug habe es sich um einen grauen Skoda, oder Ford mit MK Kennzeichen gehandelt. Es entstand vor Ort ein Sachschaden in Höhe von ca. 1500EUR. Weitere Zeugen, die Hinweise auf den Unfallverursacher geben können, werden gebeten, sich an die Polizeiwache Menden (02373/9099-0) oder direkt an das Verkehrskommissariat Menden (02373-9099-7120) zu wenden. (sim) Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis Pressestelle Polizei Märkischer Kreis Telefon: +49 (02371) 9199-1299 E-Mail: pressestelle.maerkischer-kreis@polizei.nrw.de