Bundespolizei warnt: Bahnanlagen sind kein Abenteuerspielplatz – auch nicht in den Ferien!
Ereignisort: Bahnstrecke: Lehrte - Cuxhaven, zwischen Deutsch Evern und Lüneburg
Ereigniszeit: 30.03.2026 / 18:50 Uhr
Insbesondere in den Ferien werden die Beamten der Bundespolizei immer wieder zu Einsätzen gerufen, bei denen sich Kinder und Jugendliche im Gleisbereich aufhalten und Bahnanlagen als Abenteuerspielplatz nutzen, indem sie beispielsweise Steine oder andere Gegenstände auf die Gleise legen. Diese Aktionen sind nicht nur verboten, sondern auch äußerst gefährlich.
Erst am Montagabend wurde die Lüneburger Bundespolizei alarmiert, nachdem ein Lokführer mehrere spielende Kinder in den Bahngleisen zwischen Deutsch Evern und Lüneburg gesehen hatte. Laut Aussage des Lokführers legten diese Steine auf die Gleise. Die Bundespolizisten fuhren mit Blaulicht und Martinshorn zum Ereignisort, trafen jedoch keine Kinder mehr an. Die Streife dokumentierte die auf den Gleisen liegenden Steine und entfernten diese. Für die Dauer des Einsatzes musste die Bahnstrecke gesperrt werden. Zugverspätungen waren die Folge.
In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor dem Aufenthalt auf Bahnanlagen. Vor allem Kinder und Jugendliche unterschätzen die Gefahr, in die sich beim Spielen an und auf den Gleisen begeben. Außerdem stellt das Auflegen von Gegenständen auf die Bahnschienen eine Straftat dar, die entsprechend geahndet wird. Sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall vom Montagabend nimmt die Bundespolizeiinspektion Bremen unter Tel.: 0421/16299-7777 oder per E-Mail über bpoli.bremen@polizei.bund.de entgegen.
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