BPOLI MD: Aggressiver Fahrgast beleidigt Bahnbedienstete und zeigt verbotenen Hitlergruß

Am Montag, den 30. März 2026 informierte der Zugbegleiter einer Regionalbahn die Bundespolizei über eine männliche Person, welche sich aggressiv verhielt und Mitreisende anspuckte. Jener Zug befand sich auf der Fahrt von Naumburg (Saale) über Merseburg in Richtung Halle (Saale). Die verständigten Beamten begaben sich unverzüglich zum Ankunftsbahnsteig der relevanten Bahn, am Hauptbahnhof Halle (Saale) und nahmen sich dem Sachverhalt an. Der 29-Jährige verfügte über kein für die Fahrt erforderliches Zugticket und beleidigte den Kontrolleur im Weiteren mit ehrverletzenden Worten. Zwei Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes nahmen die Situation wahr und unterstützten den Bahnbediensteten. Auch die Helfenden wurden von dem Mann beleidigt. Nach Eintreffen der Bundespolizisten veränderte sich sein Verhalten keineswegs. Er war zunehmend aggressiv und es folgten weitere Beleidigungen und Drohungen in Richtung der Einsatzkräfte sowie der bisher beteiligten Männer. Eine Personalienfeststellung war vor Ort bei dem Tatverdächtigen nicht möglich. Beim Verlassen des Zuges stoppte der Mann, zeigte den verbotenen Hitlergruß und tätigte eine verfassungswidrige Äußerung. Er wurde am Arm festgehalten und zum nahegelegenen Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof Halle (Saale) geführt. Unvermittelt stemmte sich der Deutsche aktiv gegen die Laufrichtung, um die Mitnahme zur Dienststelle zu verhindern. Er musste zu Boden gebracht und gefesselt werden. Seine Identität konnte ermittelt werden. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,12 Promille. Er erhält Strafanzeigen unter anderem wegen des Erschleichens von Leistungen, Beleidigung, Bedrohung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen Verwendung Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Magdeburg Telefon: +49 (0) 391-56549-505 E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de X: @bpol_pir