Bundespolizeidirektion München: Bundespolizei nimmt Migranten am Rosenheimer Bahnhof in Gewahrsam / Nach Schleusung auf Lkw-Ladefläche mit Zug nach Deutschland

Die Bundespolizei hat am Dienstag (31. März) am Bahnhof Rosenheim eine vierköpfige Migrantengruppe in Gewahrsam genommen. Zwar verfügten die Insassen eines Regionalzuges aus Kufstein über Fahrkarten, jedoch fehlten ihnen die notwendigen Einreisepapiere. Eigenen Angaben zufolge stammen sie aus der Türkei. Alle vier Migranten wurden vom Rosenheimer Bahnhof zur örtlichen Bundespolizei-Dienststelle gebracht. Dort berichteten die Männer im Alter von 22 bis 33 Jahren, dass sie zuvor mit einem Lastkraftwagen bis nach Österreich geschleust worden waren. Das Zugticket für die Gruppe wurde von einer unbekannten Person gekauft. Nach eigenen Darstellungen mussten sie für die etappenweise organisierte Schleusung je etwa 2.500 Euro zahlen. Bei der Grenzkontrolle konnten die vier Türken weder einen Pass respektive andere Identitätspapiere noch ein Visum vorlegen. Mit Anzeigen wegen versuchter unerlaubter Einreise im Gepäck wurden sie deshalb nach Österreich zurückgewiesen. Die genauen Abläufe und Hintergründe der Schleusung sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Rückfragen bitte an: Daniela Tóth Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim Telefon: +49 8031 8026-2201 E-Mail: Daniela.Toth@polizei.bund.de E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Internet: | X: bpol_by Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter sowie unter .